Tipps

Prüfen. Prüfen Sie vor dem Kauf: Hat das Spielzeug scharfe Kanten, lösen sich Kleinteile wie Augen, lassen sich Lacke leicht abkratzen? Für Klein­kinder ist es dann unge­eignet.

Riechen. Schnuppern Sie vor dem Kauf immer am Spielzeug. Lassen Sie es bei auffälligem Geruch lieber im Laden, es könnten Schad­stoffe ausdünsten. Bevor­zugen Sie bei Holz­spielzeug unla­ckiertes Holz. Bei gebrauchten Sachen sind Form­aldehyd und Löse­mittel eher verflogen.

Stoff. Puppen sollten für Klein­kinder am besten aus Stoff sein, wie die Hello-Kitty-Figur und Curly Girly von sigikid. Diese waren nicht belastet.

Erste Hilfe. Hat Ihr Kind ein Kleinteil verschluckt: Kind mit herunter­hängendem Oberkörper über Ihren Unter­arm legen, fünf­mal zwischen die Schulterblätter klopfen, damit es hustet. Kommt der Fremdkörper nicht heraus, Notarzt rufen.

Siegel. Das CE-Zeichen ist auf Spielzeug Pflicht. Der Hersteller garan­tiert damit, dass er alle geltenden EU-Richt­linien für das Produkt einhält. Doch darauf ist wenig Verlass. Das GS-Zeichen steht für „geprüfte Sicherheit“, Basis ist das Geräte- und Produktsicher­heits­gesetz. Das Zeichen ist freiwil­lig und wird vergeben, wenn eine unabhängige Prüf­stelle die Einhaltung der Anforderungen bestätigt. Es gibt auch Zeichen von Instituten wie TÜV Rhein­land, TÜV Süd oder LGA. Auch sie machen unabhängige Prüfungen.

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