Sind Führungskräfte und Besserverdiener einfach nur reicher und einkommensstärker als der Rest der Menschheit? Oder sind sie dazu auch noch schlauer und können besser rechnen? Bei der Frage nach dem persönlichen Besitz von Geldanlagen drängt sich dieser Eindruck auf. So stellte der "Spiegel" in seiner Studie "Soll + Haben" fest, dass Führungskräfte, also Selbstständige, Freiberufler, leitende Angestellte und höhere Beamte, sowie Gutverdiener mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 5.000 Mark ihr Geld anders anlegen als die Gesamtbevölkerung. Favoriten der Führungskräfte sind Aktien, Anteile an Aktienfonds und Sparverträge. Der große Rest des Volkes bevorzugt hingegen Sparverträge, andere Sparkonten und niedrig verzinste Termingelder.

Zumindest in einem Punkt sind sich alle Deutschen dann wieder einig: An der ersten Stelle des persönlichen Besitzes von Geldanlagen steht ungefährdet das gute alte Sparbuch.

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