Die große Urlaubs­­reise steht für viele vor der Tür. Hier finden Sie Tipps zum Geldumtausch, zum Einkaufen im Ausland und für Last-Minute-Trips.

Bargeld besorgen

Nicht überall ist es so einfach wie in den zwölf EU-Mitgliedstaaten, in denen am 1. Januar 2002 der Euro als Zahlungsmittel eingeführt wurde. Ohne lange umrechnen zu müssen, weiß der Urlauber, ob Sonnenbrille, Schnitzel oder Sangria eher teuer oder billig sind. Der Geldumtausch ist passé. Geld kostet das Bargeldabheben oft trotzdem. Ganz zu schweigen von Reisen außerhalb des Euro-Währungsraums. Deshalb bleibt die Frage: Wie komme ich im Ausland günstig, sicher und bequem an mein Geld?

Tipp: Fernreisende sollten immer mehrere Zahlungsmittel mitnehmen. Eine Mischung aus Barem, Plastikgeld und Reiseschecks ist für sie optimal.

Grundsätzlich ist die Postbank Sparcard am günstigsten. Damit können Sie viermal im Jahr kostenlos Geld aus den weltweit rund 890 000 Geldautomaten mit Visa und Plus-Zeichen ziehen. Ab der fünften Abhebung wird eine Gebühr von 5,50 Euro pro Abhebung fällig. Einfach geht es auch mit der Maestro-Karte (früher ec-Karte). Für das Abheben am Geldautomaten im Ausland berechnen die meisten Banken ein Prozent vom abgehobenen Betrag, je nach Geldinstitut min­destens drei bis fünf Euro.

Mit der Kreditkarte wird es am Automaten oft teurer. Die Mindestgebühr kann hier bis zu sieben Euro betragen.

Bargeld tauscht man in der Regel besser im Gastland. Vor allem in Ländern mit einer schwächeren Währung ist dann mehr für den Euro zu bekommen: etwa in Kroatien, Polen, Ungarn oder der Türkei.

Tipp: Sperren Sie Ihre Karte umgehend, wenn Sie sie verloren haben oder sie gestohlen wurde. Ab Juli 2005 gibt es für alle Karten eine einheitliche Telefonnummer: 00 49/11 61 16. Die bis dahin geltenden Nummern und weitere Tipps finden Sie in Versicherungen für die Urlaubsreise und auch unter www.kartensicherheit.de.

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