Unser Rat

Auswahl. Neben Ihrem Herzen sollten sachliche Gründe bei der Auswahl einer Spenden­einrichtung Gewicht haben. Ein gutes Zeichen ist eine Internetseite, die ausführ­lich über Projekte informiert und Einnahmen und Ausgaben genau aufschlüsselt. Die Organisation sollte als gemeinnützig anerkannt sein. Einrichtungen, deren Mitarbeiter Sie an der Haustür oder auf der Straße zu Sofort­spenden drängen, sind unseriös.

Kosten. Wenn Sie wissen wollen, wie viel von Ihrer Spende bei den Hilfs­bedürftigen ankommt, sollten Sie sich die Verwaltungs- und Werbe­kostenquote ansehen. Je nied­riger diese Quote ist, desto mehr Geld fließt in den eigentlichen Zweck. Verwaltungs- und Werbe­kosten sollten auf keinen Fall mehr als 35 Prozent der Gesamt­ausgaben betragen.

Steuer. Spenden an gemeinnützige Einrichtungen können Sie bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer Gesamt­einkünfte absetzen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit der amtlichen Zuwendungs­bestätigung der Organisation. Bei Spenden bis 200 Euro an gemeinnützige Organisationen reicht auch ein Beleg über die Bareinzahlung oder die Buchung bei der Bank. Bei Online­banking genügen Computer­ausdrucke. Zusätzlich brauchen Sie dann einen Beleg der Spenden­einrichtung, aus dem die Frei­stellung von der Körper­schaft­steuer und die Verwendung der Mittel hervorgehen.

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