Spenden für Ostafrika

Spenden per SMS, Internet und Telefon

Mittlerweile bieten alle größeren Hilfsorganisationen auch die Möglichkeit, per Internet oder Telefon oder SMS zu spenden. Vor allem jüngere Spender nutzen diese Möglichkeiten. Doch gerade bei diesen Spendenwegen besteht die Gefahr, vorschnell Geld zu überweisen, ohne sich genauer über den Spendenaufrufer zu informieren.

Inhalt
  1. Überblick
  2. Spenden per SMS, Internet und Telefon

Misstrauen bei unbekanntem Absender

Egal ob per Telefon, Internet oder SMS: DZI-Geschäftsführer Burkhard Wilke empfiehlt Spendern, ihre Gelder direkt an die Hilfsorganisationen zu überweisen. Nur dann können sie sicher sein, dass die Summen auch wirklich da ankommen, wo sie gebraucht werden. Spenden über Zwischenhändler, die Gelder weiterleiten, sollten Spender meiden. Da gerade Aufrufe per Telefon und SMS zu vorschnellen Überweisungen verleiten, rät Wilke, sich zunächst über die entsprechenden Organisationen zu informieren und erst nach gründlicher Prüfung zu spenden. Misstrauen ist laut Wilke immer dann angebracht, wenn der Spendenaufruf per E-Mail oder SMS von einem unbekannten Absender kommt. test.de sagt, worauf Spender zusätzlich achten sollten:

Internet. Hilfsorganisationen bieten auf ihren Internetseiten meist die Möglichkeit, per Online-Spendenformular bequem Geld zu überweisen. Meist geschieht das mittels Lastschrift. Spender müssen also ihre Bankverbindung angeben und wenn gefordert auch einen Verwendungszweck. Damit die Daten nicht unverschlüsselt übertragen werden, sollten Spender darauf achten, dass eine sichere Verbindung hergestellt wurde. Erkennbar ist diese an dem „https“ in der Internetadresse und einem Schloss-Symbol im Browserkopf. Wichtig: Ungerechtfertigte Abbuchungen können Spender innerhalb von sechs Wochen widerrufen.

E-Mail. Oft versenden Betrüger E-Mails mit Links auf gefälschte Seiten mit Spendenformularen, die denen seriöser Organisationen ähneln. Überweisen Sie nie Geld auf Konten, deren Nummer Sie aus E-Mails haben. So genannte Ketten-E-Mails haben nach Angaben des DZI meist einen unseriösen Hintergrund.

Telefon. Gerade bei Spendengalas im Fernsehen gibt es Hotlines, über die Gelder gesammelt werden. Manchmal haben auch Hilfsorganisationen solche Spendenhotlines geschaltet. Anrufer geben am Telefon ihre Bankdaten und die Höhe ihrer Spendensumme durch und berechtigen die Hilfsorganisation, den Betrag von ihrem Konto abzubuchen.

SMS. Gerade für kleine Beträge sind Spenden per SMS geeignet. Üblicherweise können pro SMS fünf Euro gespendet werden. Wer mehr als nur fünf Euro spenden möchte, sollte sich allerdings überlegen, ob er nicht besser gleich über die Internetseite der Hilfsorganisation mittels Onlineformular Geld überweist.

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