Check­liste: Über­legt handeln

Mit der Check­liste können Sie jede Spenden­organisation einer ersten Prüfung unterziehen. Am besten ist, wenn Sie alle Fragen mit „Nein“ beant­worten können.

  • Werden Sie gedrängt? Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Eine Spende oder Mitgliedschaft ist freiwil­lig, niemand sollte Sie dazu über­reden. Wenn Sie Bedenken haben, unter­schreiben Sie nichts.
  • Wird starkes Mitleid erzeugt? Aggressive, Mitleid oder Angst erzeugende sowie stark gefühls­betonte Werbung, etwa durch grau­same Bilder, können ein Indiz für unseriöse Spenden­sammler sein.
  • Wird Zeit­druck aufgebaut? Über­triebene Dringlich­keit sollte Sie miss­trauisch machen. Seriöse Hilfs­werke können ohne Rück­sicht auf den Spenden­eingang bei Katastrophenfällen sofort helfen. Sie geben Ihnen Zeit für die Entscheidung.
  • Beschränkt die Organisation den Ausstieg aus einem Vertrag? Einmal eine Mitgliedschaft oder Dauer­spende unter­schrieben, haben Sie kein generelles Rück­tritts­recht. Unterstützens­werte Hilfs­werke räumen freiwil­lig ein Widerrufs­recht ein und Sie können bei ihnen auch später jeder­zeit kündigen.
  • Verweigert die Organisation Infos über die Spenden­verwendung? Seriöse Organisationen informieren ausführ­lich im Jahres­bericht, was sie mit dem gespendeten Geld tun. Dort sollte klar stehen, wie viel in die Verwaltung und Werbung fließt und wie viel wirk­lich für welchen guten Zweck ankommt.
  • Verwehrt die Organisation eine Zuwendungs­bestätigung? Nur mit diesem Formular können Sie Ihre Spende an eine Organisation garan­tiert als Sonder­ausgabe beim Finanz­amt geltend machen (siehe www.test.de/spenden-steuer).

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