Glossar

Basis­wert (Underlying)

Die Anlage, auf die sich ein Hebel­produkt bezieht, zum Beispiel ein Aktien­index. Seine Entwick­lung bestimmt den Kurs des Hebel­produkts.

Call

Option, mit der Anleger das Recht erwerben, zu einem späteren Zeit­punkt ein Wert­papier zu einem fest­gelegten Preis zu kaufen.

Hebel-ETF

Gehebelte Investmentfonds, mit denen Anleger auf steigende oder fallende Kurse von Indizes wie Dax oder Euro Stoxx 50 spekulieren können.

Knock-out-Zertifikat

Ein weit­verbreitetes Hebel­produkt, mit dem Anleger unter anderem auf die Entwick­lung von Aktien, Indizes oder Rohstoffen wetten können. Besonderheit ist die Knock-out-Schwelle: Wird ein fest­gelegter Kurs des Basis­werts durch­schritten, erlischt das Zertifikat.

Leverage

Eng­lischer Begriff für Hebel­wirkung.

Options­schein

Mit dem Kauf eines Options­scheins erwerben Anleger das Recht, den Basis­wert zu einem vorher fest­gelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Options­scheine sind komplizierter als Knock-out-Zertifikate, da die Volatilität in die Preisberechnung einfließt. Anleger sollten ein gewisses mathematisches Verständnis mitbringen.

Put

Option, mit der Anleger das Recht erwerben, zu einem späteren Zeit­punkt ein Wert­papier zu einem fest­gelegten Preis zu verkaufen.

Stop-Loss

Das Setzen von Stop-Loss-Marken dient der Absicherung von Wert­papieren. Anleger legen in ihrem Wert­papierdepot bestimmte Kurse fest, die einen Verkaufs­auftrag auslösen. Das soll im Falle eines plötzlichen Kurs­sturzes die Verluste begrenzen. Nachteil: Wenn die Kurse sofort wieder steigen, ist der Anleger seine Aktien oder Fonds los und kann nicht mehr von einer Kurs­erholung profitieren.

Volatilität

Das Ausmaß der Wert­schwankungen, denen ein Basis­wert ausgesetzt ist. Die zukünftige Volatilität hat großen Einfluss auf die Entwick­lung von Hebel­produkten.

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