Anleger können mit Spekulationsverlusten aus Aktien und Fonds nicht die Steuern für ihre Lohn-, Zins-, Miet- oder Gewerbeeinkünfte drücken. Der Bundesfinanzhof hat das jetzige Recht bestätigt, nach dem die Finanzämter solche Einbußen nur von Spekulationsgewinnen aus Geschäften wie dem Verkauf von Wertpapieren und vermieteten Immobilien abziehen müssen (Az. IX R 28/05).

Verluste aus dem Verkauf von Aktien und Fonds sind ein Fall für das Finanzamt, wenn die Anschaffung noch kein Jahr her war. Anleger, die ihre Papiere nicht länger halten, müssen auch Spekulationsgewinne in der Steuererklärung abrechnen. Nur wenn sie maximal 512 Euro im Jahr einnehmen, verzichtet das Finanzamt auf Steuern.

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