Die Steuer auf Spekulationsgewinne aus Wertpapierverkäufen ist seit 1999 verfassungsgemäß. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden, weil die Behörden seit April 2005 Konten und Depots auch rückwirkend abfragen können (Az. IX R 49/04).

Tauchen zum Beispiel in der Steuererklärung 2005 erstmals steuerpflichtige Dividenden für ein länger bestehendes Depot auf, kann das Finanzamt von der Bank Auskünfte über die Depotbewegungen verlangen.

Haben Anleger Wertpapiere innerhalb eines Jahres wieder verkauft, müssen sie alle Verkaufsgewinne versteuern, wenn sie mehr als 511 Euro betragen.

Tipp: Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie alles korrekt versteuert haben, wenden Sie sich an einen Fachmann. Steuer­berater finden Sie unter www.steuerberater-suchservice.de.

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