Spekulationsgeschäfte

Die niedersächsischen Finanzrichter haben Steuerfahndern grünes Licht gegeben: Sie dürfen in den Unterlagen der Bankkunden forschen, wer über die 1.000-Mark-Freigrenze hinaus Gewinne durch Aktienverkauf innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist einstrich (Az. 6 V 672/00).

Im Visier sind Anleger, die von 1998 bis 1999 Spekulationsgewinne mit Neuemissionen machten, denn viele dieser Aktien stiegen binnen weniger Monate stark im Wert. Die Fahnder konnten den Richtern Anhaltspunkte vorlegen, wonach Anleger beim Verkauf wesentlich mehr Gewinne kassierten, als sie gegenüber dem Finanzamt erklärten.

Tipp: Haben Sie vergessen, Spekulationsgewinne in Ihrer Steuererklärung anzugeben, sprechen Sie mit einem Steuerberater, wie Sie straffrei bleiben.

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