Speisesalz

Steinsalz

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Speisesalz Testergebnisse für 36 Speisesalze 10/2013

Inhalt
Speisesalz - Das Märchen vom Wundersalz
Grobkörnig und farbig. Manche Steinsalze setzen Gerichte ganz neu in Szene. © StockFood / E. Ernalbant

Die meisten Steinsalze kommen naturbelassen in den Handel. Von fein bis grob, von weiß bis blau – Steinsalze unterscheiden sich stark im Charakter und auch im Preis (im Test von 50 Cent bis 3,20 Euro je 100 Gramm). Sie schme­cken immer kräftig salzig. Viele haben eine harte Konsistenz. Bei grobkörnigen Produkten tritt der Salz­eindruck verzögert ein.

2 von 8 sind gut

Das Ursalz von Erntesegen aus Deutsch­land über­zeugt. Das persische Blausalz der Firma Hart­korn steht ihm kaum nach und enthält besonders viel Kalium.

Kritisches

Von wegen „absolut naturrein“ – das persische Blausalz von Galeria Kauf­hof ist mit Pigmenten gefärbt, die für Lebens­mittel unzu­lässig sind. Trotz des Versprechens „ohne Trenn­mittel“ und „ohne Jod“ wies unser Labor beides nach, oben­drein einen deutlichen Essig­geruch – mangelhaft. Wegen gravierender sensorischer Fehler sind auch das Brecht Ur-Steinsalz und das Zaubersalz mangelhaft.

Die Zielgruppe

Gourmets und Köche, die bei Tisch mit Herkunft­geschichten und farbigen Akzenten auf dem Essen punkten wollen.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

andihu am 05.12.2018 um 23:24 Uhr
Von wegen "echtes Wissen"

@LISARIS: Die verlinkte "Hausarbeit" erfüllt in keiner Weise irgendwelche Kriterien, die man an eine akademische "Hausarbeit" oder auch nur mit gesundem Menschenverstand an eine Informationsquelle anlegen muss. Einzelbelege im Text sucht man vergeblich, die angegebenen Quellen sind untauglich, Thesen sind nicht überprüfbar. Man kann nur sehr hoffen, dass die Verfasserin damit durchgefallen ist, welches Fachgebiet auch immer das sein soll.
Nennen sie den Text von mir aus eine leidenschaftliche Positionierung oder ein flammendes Plädoyer, aber über einen Sachverhalt kompetent und nachprüfbar informiert wird man hier mit Sicherheit nicht.

Thorsten.Maverick am 17.02.2017 um 15:12 Uhr
Zu wenig Jod trotz Tabletten

Leider muß ich meinen letzten Kommentar korrigieren, nachdem ich mich habe testen lassen. Obwohl ich täglich 200 µg Jod als Tabletten genommen und über das Essen sicher auch noch einiges aufgenommen habe (Jodsalz), hatte ich beim Test des Urins einen deutlichen Jodmangel. Auch mit der empfohlenen täglichen Dosis als Tabletten hat man immer noch zu wenig Jod. Tatsächlich erkrankt jeder zweite in seinem Leben an der Schilddrüse. Das ist eigentlich ein unhaltbarer Zustand. Jodsalz ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Leute wähnen sich aber auf der sicheren Seite, so wie ich. Dabei geht es bei den Empfehlungen nur um die Verhinderung eines Kropfes. Eigentlich braucht der Körper Jod auch fast überall. Um diesen Bedarf zu decken, braucht man etwa 12 mg pro Tag. Das ist etwa die Menge, die Japaner täglich aufnehmen. Dort sind die Krebsraten viel niedriger und Schilddrüsenerkrankungen sehr selten.

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.02.2014 um 13:20 Uhr
MHD bei Salzen

@Ohne_Salz_kein_Leben: Es ist uns bekannt, dass ein MHD nur bei jodiertem Salz angegeben werden muss. Diesen Hinweis haben wir auch in der Testtabelle in der Fußnote vermerkt. Das MHD haben wir bei alles Salzen angegeben, so weit es vom Anbieter deklariert wird. Ist das MHD nicht deklarationspflichtig, fließt es nicht in die Bewertung ein. (BP)

Ohne_Salz_kein_Leben am 15.02.2014 um 17:04 Uhr
So hat also die Stiftung getestet. Aha !

Im Test: 36 Speisesalze, darunter 11 angereichert mit Jod und Fluorid, 3 angereichert mit Jod, 1 mit jodhaltigen Algen. 21 ohne Anreicherungen, darunter 7 Fleur de Sel und 8 Steinsalze.
Einkauf der Prüf­muster: Mai/Juni 2013.
Alle Ergeb­nisse und Bewertungen beziehen sich auf Proben mit dem angegebenen Mindest­halt­barkeits­datum.
Mindesthaltbarkeitsdatum auf Natursalze ?????
Stiftung Warentest sollte wissen, das gem. §7 Absatz 6 der Verordnung zur Kennzeichnung von Lebensmitteln bestimmt, dass die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht bei Speisesalz erforderlich ist, ausgenommen davon ist jodiertes Speisesalz, sofern Jod als chem. Substanz industriell zugegeben wurde.

Ohne_Salz_kein_Leben am 15.02.2014 um 17:02 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.