Der richtige Pausens­nack

Kinder können sich in der Schule besser konzentrieren und sind fitter, wenn sie morgens etwas essen, am besten schon zu Hause. Nach etwa zwei Schul­stunden brauchen viele wieder einen Energiekick. Das unabhängige Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, Lebens­mittel aus vier Bereichen in die Schultasche zu packen.

  1. Für Getränke sorgen. Geben Sie eine Flasche Wasser (Leitungswasser oder Mineralwasser) mit, etwa 0,5 Liter. Alternativ: ungesüßter Früchte- oder Kräutertee. Ab und an ist eine dünne Schorle okay: etwa 1 Achtel Saft, 7 Achtel Wasser. Nicht geeignet sind Limo, Eis­tee oder Saft – zu viel Zucker!
  2. Brot mit möglichst viel Korn. Für Grund­schul­kinder, die zu Hause gefrühstückt haben, reichten bis zum Mittag­essen oft eine Scheibe Brot oder ein Brötchen. Gut, wenn es viel Voll­korn enthält. Manche Kleinen mögen keine ganzen Körner, Brot aus feinem Voll­korn­mehl oder mit Voll­korn­anteil schon. In Drei- oder Vier­ecke geschnitten, wirkt es attraktiv. Fett­armer Belag ist ideal, also lieber Koch­schinken statt Lyoner. Fettige Croissants, gezuckerte Müsliriegel, süße Milch­schnitten sind nicht sinn­voll.
  3. Viel frisches Gemüse und Obst. Die Pflanzen­kost liefert Vitamine, Mineral- und Ballast­stoffe. Kinder essen Obst und Gemüse gern klein geschnitten, auch auf Holz­spieße gesteckt. Wichtig: Alles separat in Fächer packen, damit nichts matscht.
  4. Eine Portion Milch. Belegen Sie Brote mit Käse wie Mozzarella. Oder geben Sie ein Stück Gouda zum Reinbeißen oder Naturjoghurt zum Löffeln mit – das stärkt Knochen mit Kalzium. Auch eine Option: Frisch­käsezubereitungen wie Frucht­zwerge und Mons­terbacke. Sie haben heute weniger Kalorien als früher: Test Kinderdesserts.

Tipp: Kinder mögen Häpp­chen. Lassen Sie Ihren Nach­wuchs mitentscheiden, welches Brot, Gemüse, Obst und Milch­produkt in die Box soll.

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