Sparplan von Carat Riskanter Plan

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Die Carat Fonds Service AG bietet einen Abgeltungsteuersparplan an. Zielgruppe sind Anleger, die einen Fondssparplan abschließen, aber die Abgeltungsteuer vermeiden wollen.

Angebot

Einzahlungen in Fondssparpläne ab 2009 sind von der Abgeltungsteuer betroffen. Wenn die Anleger mit einem Darlehen die Fondsanteile aber jetzt noch kaufen, sparen sie die Steuer auf Kursgewinne. Ihre Monatsraten fließen statt in den Fonds in den Kredit. Der Zins für das Darlehen ist für zehn Jahre fest und beträgt laut Anbieter zurzeit 5,8 Prozent. Hinzu kommt eine Bearbeitungsgebühr von 1 Prozent. Damit der Anleger den Kredit erhält, muss er Eigenkapital in gleicher Höhe mitbringen. Als Kreditsicherheit gilt dann das gesamte Fondsvermögen.

Vorteil

Wer Fonds noch in diesem Jahr kauft, kassiert Kursgewinne später steuerfrei. Die Idee geht auf, wenn die Steuervorteile über den Kosten für das Darlehen liegen. Dividenden und Zinseinnahmen sind auf jeden Fall steuerpflichtig.

Nachteil

Der Abgeltung­steuersparplan ist unflexibel. Anders als beim Fondssparplan muss die Rate für den Kredit immer bezahlt werden. Sollte der Anleger den Fonds wechseln wollen, verliert er den Steuervorteil und damit die entscheidende Gewinnchance. Rutscht der Fonds ins Minus und reicht die ­Sicherheit nicht mehr, muss der Anleger Geld nachschießen.

Finanztest-Kommentar

Der Steuersparplan ist riskant. Kreditzinsen und Tilgung sind Pflicht, Steuervorteile gibt es nur bei Verkauf mit Gewinn. Die Gewinnchance erhöht sich, wenn Anleger den Fonds nach der Kreditphase eine Weile weiterlaufen lassen.

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