Tipps

... Sparen mit Banksparplänen

  • Rendite. Lassen Sie sich von hohen Boni nicht verwirren. Bestehen Sie auf der Angabe der jährlichen Rendite und lassen Sie sich die Höhe des Guthabens am Ende der Laufzeit berechnen.
  • Kündigung. Wenn Sie einen Sparplan mit jährlichem Bonus kündigen, verlieren Sie meist den Bonus des laufenden Jahres. Kündigen Sie sofort nach einer Bonuszahlung, sind die Einbußen am geringsten.
  • Umschichten. Prüfen Sie regelmäßig die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen. Bei gestiegenen Zinsen wird es sich oft lohnen, den Vertrag zu kündigen und das Guthaben in festverzinslichen Wertpapieren oder Sparbriefen anzulegen.
  • Einmalzahlung. Einmalzahlungen zu Vertragsbeginn lohnen sich beim Banksparplan nicht. Für größere Beträge bieten andere Bankenprodukte wie Festgeld höhere Zinsen.

... Sparen mit Banksparplänen plus Aktienfonds

  • Banksparplan. Sparpläne mit variablen Zinsen bieten weniger Planungssicherheit. Wählen Sie daher einen Sparplan mit fester Verzinsung und am besten mit einer Kündigungsmöglichkeit vor Laufzeitende. Gute Angebote hierfür sind der „Immobilien-Sparplan“ des Cosmos Finanzservice und der „Direkt-Sparplan“ der VW Bank direct. Anleger, die diese Flexibilität nicht brauchen, können auch das Angebot der Diba wählen. Sie bietet derzeit das beste Festzinsprodukt ohne Kündigungsmöglichkeit.
  • Fondssparplan. Schließen Sie für Ihre Fondsrate einen Sparplan mit viertel- oder halbjährlichen Ratenzahlungen ab. Bei kleinen monatlichen Sparraten unterschreitet der Fondsanteil sonst die Mindestanlagesumme von 50 Euro, die für die meisten Fondssparpläne gilt.
  • Fondsauswahl. Für Sparpläne eignen sich besonders europäische und internationale Aktienfonds.

... Fondssparen mit Risikoschutz

  • Einstieg. Der Zeitpunkt des Sparplanbeginns hat wenig Einfluss auf die Rendite. Falls Sie einen Aktienfondssparplan abschließen wollen, tun Sie es sofort.
  • Ausschüttungen. Ausgeschüttete Erträge sollten Sie sofort wieder in zusätzliche Fondsanteile investieren. Bei wiederanlegenden thesaurierenden Fonds geschieht dies automatisch.
  • Umschichten. Wenn Ihre Fondsanteile die kritische Verlusthöhe erreicht haben, sollten Sie auch konsequent umschichten. Hierfür bieten sich Sparbriefe, Pfandbriefe oder Staatsanleihen an, deren Restlaufzeiten Ihrem Fondssparplan entsprechen.
  • Ausstieg. Wer die Fondsentwicklung regelmäßig verfolgt und notfalls auch nach Ende des Sparplans noch bis zu drei Jahre warten kann, bevor er die Fondsanteile verkauft, hat die besten Aussichten auf hohe Renditen.

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