Sparpläne Meldung

Für sicherheitsorientierte Sparer sind Bundesschatzbriefe erste Wahl – sie sind sogar besser als die meisten Rentenfonds, zeigen Vergleiche der Deutschen Finanzagentur. Die Agentur – eine Tochter des Finanzministeriums – führt seit sieben Jahren Vergleiche zu mehreren Stichtagen durch. Fast immer lagen Schatzbriefe vorn, egal ob 10, 20 oder 30 Jahre Spardauer.

Beispiel: Ein Anleger spart seit Juli 1977 monatlich 50 Euro im jeweils aktuellen Schatzbrief Typ B. Insgesamt zahlt er 18 000 Euro ein. Bis 2007 sind daraus 48 751 Euro geworden. Der Durchschnitt der Rentenfonds am Markt hätte hingegen nur 46 919 Euro gebracht.

Nachteil der Rentenfonds ist die Kaufgebühr: Meist werden zwei bis drei Prozent vom Anlagebetrag abgezogen. Hinzu kommen Managementkosten von jährlich etwa 0,5 Prozent. Schatzbriefe hingegen gibt es kostenfrei. Und wer sie bei der Finanzagentur verwahren lässt, spart auch die Depotgebühren.

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