Sparpläne Meldung

Die Grafik zeigt, welche durchschnittliche Rendite pro Jahr und wie viel Vermögen ­Fondsanleger erreichen konnten, die 30 Jahre lang jeden Monat 100 Euro sparten.

In den vergangenen Jahren gab es für Aktienfondsanleger Zuckerbrot und Peitsche. Im Jahr 2003 machten Aktienfonds ordentliche Gewinne, doch von 2000 bis 2002 waren sie fast ins Bodenlose abgestürzt. Auf lange Sicht sind Anleger mit Aktienfonds aber trotzdem besser gefahren als mit anderen Fondsgruppen.

Der Bundesverband Deutscher Banken hat zusammen mit dem Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) berechnet, welches Vermögen Anleger erreichen konnten, wenn sie seit 1973 monatlich 100 Euro in Fonds eingezahlt hätten. Mit deutschen Aktienfonds hätten sie in 30 Jahren durchschnittlich rund 135 000 Euro erreicht. Mit internationalen Aktienfonds und internationalen Rentenfonds wären sie in diesem Zeitraum auf etwa 120 000 Euro gekommen.

Solche Langzeitberechnungen sind allerdings ein Blick in die Vergangenheit und keine Garantie für die Zukunft. Der Erfolg kann zudem von Fonds zu Fonds beträchtlich abweichen. Die erfolgreichen internationalen Aktienfonds Templeton Growth und DWS Vermögensbildungsfond I machten zum Beispiel in den vergangenen fünf Jahren 7,9 und 8,5 Prozent Plus pro Jahr (siehe Fondstabellen S. 91). Der UniDynamic Global A verlor dagegen im gleichen Zeitraum 18 Prozent pro Jahr.

Dieser Artikel ist hilfreich. 92 Nutzer finden das hilfreich.