Sparmodell Familie Meldung

Der Bundesfinanzhof (BFH) in München hat einem Zahnarzt, der sich von seinen minderjährigen Kindern Geld für Mietimmobilien lieh, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Mann kann die Zinsen für die Darlehen nicht als Werbungskosten absetzen, weil die Mutter die Kinder beim Abschluss der Verträge vertrat. Dadurch waren sie zivilrechtlich unwirksam. Die Eltern hätten einen Ergänzungspfleger einschalten müssen (Az. IX R 45/06).

Dem Bundesfinanzministerium in Berlin dürfte dieses Urteil recht sein. In einem ähnlich gelagerten Fall hatten die Richter vom Bundesfinanzhof die Steuerersparnis nämlich noch anerkannt. ­Dieser Rechtsprechung hatte sich das Bundesfinanzministerium aber nicht angeschlossen und den Finanzämtern die Anwendung des Münchner Urteils untersagt (siehe hierzu auch Finanztest-Meldung aus 06/2007 Sparmodell Familie: Abgeblockt).

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