Die Fondsgesellschaft der Sparkassen führt zum 1. Januar 2000 Depotgebühren ein. 2,5 Millionen Fondskunden, die ihre Anteile in einem DekaBank-Depot verwahren lassen, müssen Ende des Jahres 2000 pauschal 10 Euro (19,56 Mark) pro Depot zahlen. Wer nur seine vermögenswirksamen Leistungen (VL) bei der Deka-Gruppe angelegt hat, der zahlt für das VL-Depot 5 Euro (9,78 Mark) pro Jahr. Die VL-Kosten entfallen, wenn auch Anteile anderer Deka-Fonds verwahrt werden. Als Finanztest die Fondsgesellschaften getestet hat, erreichte die Deka-Gruppe bei den Depotkosten das Einzelurteil "sehr gut", weil die Depots kostenlos waren. Insgesamt schnitt Deka mit der Gesamtnote "gut" ab. Hätte die Fondsgesellschaft bereits zum Stichtag der Untersuchung die neu eingeführten Depotgebühren verlangt, dann hätte sie nur das Gesamturteil "befriedigend" erreicht und wäre von anderen deutschen Fondsgesellschaften überholt worden.

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