Der Verbraucherzentrale Bundes­verband (vzbv) will juristisch dagegen vorgehen, wenn Banken von Privatkunden auf deren Guthaben Negativzinsen erheben. Die Europäische Zentral­bank verlangt zurzeit von Banken minus 0,2 Prozent, wenn diese Geld bei ihr parken.

Der vzbv hält Negativzinsen für Privatkunden für unzu­lässig. Bei Neuverträgen könnte man Negativzinsen explizit vereinbaren. Begriffe wie der des Spar­kontos wären dann aber irreführend. Institute, die Negativzinsen erheben, dürften nicht mehr mit der vollen Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung werben.

Noch ist das für Verbraucher eine Ausnahme. Die Deutsche Skat­bank hat aber bereits einen Zins­satz von minus 0,25 Prozent für Privatkunden mit einer Gesamt­einlage von über 3 Millionen Euro auf Giro- und Tages­geld­konto.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2 Nutzer finden das hilfreich.