Spargeld Vorsicht vor Zins­angeboten von Banken aus Malta

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Spargeld - Vorsicht vor Zins­angeboten von Banken aus Malta
Auffällig. Malteser in historischen Ritter­kostümen und die hohen Zinsen einiger Banken aus Malta. © iStockphoto

Karl S. aus München: Die Nemea Bank aus Malta wirbt mit bis zu 3,5 Prozent Zinsen, wenn Spargeld für fünf Jahre fest angelegt wird. Ist das empfehlens­wert?

Finanztest: Nein. Angebote maltesischer Banken nehmen wir gar nicht erst in unseren Zins­vergleich auf. Wir sind nicht sicher, ob die Wirt­schafts­kraft Maltas ausreichen würde, um Sparer im Falle einer größeren Bank­pleite wie vorgesehen zu entschädigen. Die Nemea Bank wurde 2008 gegründet. Die maltesische Finanz­aufsicht MFSA listet sie in ihrem Jahres­bericht 2014 als eine der Banken auf, die „so gut wie keine Verbindung mit der inländischen Wirt­schaft“ haben. Nemea gehört letzt­lich den Finnen Heikki Niemelä und Mika Lehto, die früher für die islän­dische Kaupthing-Gruppe in Helsinki tätig waren. Kaupthing wurde 2008 zahlungs­unfähig. Die Entschädigung zog sich hin.

Tipp: Empfehlens­werte Zins­angebote finden Sie in unseren Produktfindern Tagesgeld, Festgeld und Sparbrief. Wann und wie Ihr Geld geschützt ist, wenn Ihre Bank pleite geht, erklären wir in unseren FAQ Einlagensicherung.

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