Spargel

Weiß, grün, lila und wild

Unter der Erde ist jeder Spargel weiß. Sobald die Köpfe ans Sonnenlicht ragen, verfärben sie sich lila. Wenn die Stangen ganz heraus wachsen, werden sie grün. Die Spargelfarbe ist also keine Frage der Sorte, sondern von Anbau und Ernte.

Inhalt
  1. Überblick
  2. Weiß, grün, lila und wild
  3. So gelingt Ihr Spargel

Weißer Spargel

Spargel - Nur acht Wochen Hoch­saison
© Fotolia

Die Bundes­bürger verzehren über­wiegend weißen Spargel. Die Stangen wachsen unter­irdisch in Wällen und werden gestochen, sobald ihre Köpfe die Erde leicht anheben und Risse entstehen. Wichtig: Die Köpfe dürfen nicht ans Licht kommen. Weißer Spargel schmeckt recht mild und sehr leicht bitter.

Grüner Spargel

Spargel - Nur acht Wochen Hoch­saison
© Thinkstock

Der grüne Spargel beherrscht zwar den Spargel­welt­markt, doch in Deutsch­land liegt sein Anteil nur im einstel­ligen Bereich. Grüner Spargel wächst über­irdisch auf ebenem Boden. Er lässt sich leichter ernten als der weiße Spargel. Unter Sonnenlicht bildet der grüne Spargel zusätzlich den Farb­stoff Chlorophyll und reichlich Vitamin C. Ansonsten liefert er so viel gesunde Nähr­stoffe wie weißer Spargel. Die Stangen schme­cken herz­haft-würzig. Grüner Spargel muss nicht voll­ständig geschält werden, meist nur das untere Drittel.

Lila Spargel

Spargel - Nur acht Wochen Hoch­saison
© Fotolia

Die Ernte von lila Spargel beginnt, wenn seine Köpfe bereits einige Zenti­meter aus der Erde schauen. Der Spargel hat sich dann unter dem Einfluss von Sonnenlicht lila, aber noch nicht grün gefärbt. In Deutsch­land zählt lila Spargel zu den Exoten, in Frank­reich schwören Fein­schmecker auf seine intensi­veren und bitteren Noten.

Wilder Spargel

Spargel - Nur acht Wochen Hoch­saison
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Wilder Spargel stammt vorwiegend aus Mittel­meerländern wie Kroatien und Südfrank­reich. Er hat einen traubenförmigen Kopf und ist zwar grün, aber dünner als der gezüchtete grüne Spargel. Wilder Spargel gilt als besonders würzig.

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JanP.Weiler am 11.05.2015 um 22:58 Uhr
kann man ja net so stehen lassen

@ RememberC:
Schonmal was von virtuellem Wasser gehört? Oder fossilen Wasser? ( ps: google Hilft) "Wird das Wasser abgestellt, damit der Spargel gegossen werden kann?" Quasi ja, nämlich in der Zukunft. Das liegt zwar nicht nur allein am Spargel, aber durch den Exportgemüseanbau in ariden Gebieten pflanzt man schonmal gerne über das Soll bzw. über die durch Niederschlag etc. "regenerative" Rate .. man zapft also mit immer tieferen Brunnen Grundwasserreserven an, die als fossil zu betrachten sind und irgendwann halt weg sind .. und dann stehste da ... gilt übriginges auch für Marokko, große Teile Spaniens usw. usf. schauste selbst mal, anstatt hier gequirrlte .. ach egal ;P

Gelöschter Nutzer am 02.05.2012 um 23:05 Uhr
Viel zu pauschal

"Der Anbau in südamerikanischen Wüstenregionen kostet sehr viel Wasser, das den Einheimischen dann fehlt." Also dieser Satz riecht schon nicht mehr, der stinkt schon nach Übertreibung. Verstehe ich das also richtig: Den Menschen in Peru wird das Wasser abgestellt, damit der Spargel gegossen werden kann? Denn das würde es ja bedeuten, würde den Menschen "Wasser fehlen". Oder meinen sie etwas anderes? Vielleicht haben sie ja sogar recht. Nur ein solcher pauschaler Satz ohne jede Erläuterung klingt er nach Greenpeace und Co. statt nach der Stiftung Warentest. Und: "Dabei wird jede Menge klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) freigesetzt." OK, ich lasse ihnen ihren Glauben an die Klimareligion. Ein paar Anhänger sollen ja noch übrig sein. Offenbar gehören sie dazu.