Sparen für Kinder Special

Eltern und Groß­eltern fragen sich oft, wie sie für ein Kind Geld anlegen können, das später ausschließ­lich dem Kind zugute­kommt. Wir haben uns umge­schaut und stellen Geld­anlagen vor, die auf den Namen von Minderjäh­rigen abschließ­bar sind: Spar­konten, Fest­geld und Fonds­sparpläne. Unsere Tabellen zeigen die derzeit besten Angebote vor. Außerdem erklären wir, welche Regeln fürs Sparen auf den Namen des Kindes gelten.

Kompletten Artikel freischalten

SpecialSparen für Kinder14.11.2017
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 7 Seiten).

Finger weg von Ausbildungs­versicherungen und Kinder­schutz­briefen

Um es gleich vorweg zu nehmen: Versicherungen, die die Ausbildung des Kindes absichern sollen oder Kinder­schutz­briefe, die gegen allerlei Risiken wie Unfall, Krankheit oder Schul­unfähigkeit schützen sollen, taugen nicht zum Sparen für Kinder. Sie sind unflexibel, mit hohen Kosten verbunden und oft ohne jede Rendite. Als Anlage für Kinder sind sichere Giro- oder Spar­konten und Einmal­anlagen sowie – etwas risikoreicher – ETF-Sparpläne gut geeignet.

Das bietet der Test Sparen für Kinder

Die besten Angebote. Unsere Tabellen zeigen für Spar­konten, Fest­geld und Fonds­sparpläne, welche Banken gute Angebote für Minderjäh­rige haben und wo derzeit die besten Renditen zu holen sind. Bei Einmal­anlagen (Fest­geld) nennen wir die Zinsen für verschiedene Lauf­zeiten.

Anla­gebedingungen. Wir erklären, welche Rechte und Pflichten Eltern haben, wenn sie auf den Namen ihres Kindes Geld anlegen, welche Voraus­setzungen für eine Konto­eröff­nung gelten, welche Steu­erspar­möglich­keiten es gibt, und was beachtet werden muss, um etwa den Anspruch auf Ausbildungs­förderung oder die kostenlose Familien­kranken­versicherung nicht zu verlieren.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Finanztest 12/2017, das zusätzliche Tabellen mit den besten Tages- und Fest­geld­angeboten enthält, die jedermann ohne Einschränkungen erhalten kann.

Eltern dürfen das Geld nur verwalten, aber nicht darüber verfügen

„Auf den Namen des Kindes“ heißt, das Geld auf dem Konto gehört ausschließ­lich dem Kind. Die Eltern verwalten es zwar bis zur Voll­jährigkeit. Geld dürfen sie nicht abheben. Sobald das Kind 18 wird, kann es mit dem Geld machen, was es will. Gegen die Sorge, dass der Nach­wuchs das Ersparte verprassen könnte, hilft die Über­tragung des Geldes kurz vor dem 18. Geburts­tag auf einen Auszahl­plan. Das Geld wird dann nur in monatlichen Raten ausgezahlt, deren Höhe vorher fest­gelegt werden kann.

Auch steuerlich gesehen sinn­voll

Natürlich können Eltern und Verwandte das Geld zwar fürs Kind sparen, aber im eigenen Namen anlegen. Die Verlockung, es im Notfall für eigene Zwecke einzusetzen, sollten allerdings auch Eltern nicht unterschätzen. Steuerlich können Familien sparen, wenn sie Geld auf den Namen eines Kindes anlegen, da sie Kapital­erträge auf mehrere Schultern verteilen können.

Regeln für Kinder­konten

Kleinere Geld­geschenke für den Nach­wuchs sind am besten auf einem Spar- oder Giro­konto aufgehoben. Ein Kinder­konto kann ein Spar­konto sein, das von den Eltern verwaltet wird, oder ein erstes Giro­konto. Für ein Giro­konto erhalten die Eltern, aber auch der Spröss­ling – bei manchen Banken schon ab sieben Jahren – eine Bank­karte. Auch hier gehört das Konto immer allein dem Kind. Für Kinder­konten gelten Regeln. So müssen sie immer im Guthaben geführt werden. Eine Über­ziehung des Kontos ist nicht möglich. Außerdem dürfen Banken für Kinder­konten keine Konto­führungs­gebühren verlangen. Lediglich Extras wie eine Prepaid-Kreditkarte dürfen etwas kosten.

ETF: Auch für Börsenmuffel eine gute Alternative

Bei der Auswahl eines Spar­kontos sollte zunächst geschätzt werden, wie viel Geld dort im Laufe der Zeit etwa aufläuft. Denn Beträge, die über der Höchst­anlagesumme liegen, bleiben unver­zinst. Für alle, die über viele Jahre ein kleines Vermögen für den Nach­wuchs aufbauen wollen und etwas Risiko nicht scheuen, sind börsen­gehandelte Indexfonds (ETF) ideal. Sie sind sogar für Börsenmuffel geeignet, da sie kaum Arbeit machen.

Gute Rendite, geringe Kosten, flexibel hand­habbar

ETF -Sparpläne, die auf den globalen Aktien­index MSCI World oder den MSCI All Country World setzen, brachten in der Vergangenheit Renditen zwischen 6 und 8 Prozent im Jahr. Sie sind schon ab 25 Euro im Monat zu haben, verursachen nur geringe jähr­liche Kosten und können jeder­zeit an der Börse verkauft werden.

Jetzt freischalten

SpecialSparen für Kinder14.11.2017
2,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 7 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 9 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 60 Nutzer finden das hilfreich.