Sparen für Kinder

So haben wir getestet

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Sparen für Kinder Testergebnisse für 18 Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige

Im Test: Geld­anlagen, die auf den Namen von Kindern unter 18 Jahren abge­schlossen werden können.

Wert­papierdepots

Wir haben 19 Depots für Minderjäh­rige untersucht, über die sich ein Sparplan auf mindestens einen der von uns empfohlenen welt­weit investierenden Aktien-ETF abschließen lässt. Die von uns empfohlenen ETF haben wir im Unter­artikel ETF-Sparpläne für Kinder aufgelistet (nach dem Frei­schalten des Themas verfügbar).

Nach­haltige ETF

Unsere Tabelle zeigt auch Depots, die Welt­aktien-ETF mit Nach­haltig­keits­kriterien anbieten. Wir nennen vier ETF, die in unserer Nach­haltig­keits­bewertung (Nachhaltige Fonds im Test) am besten abschneiden.

Güns­tige Depots

Gelb hinterlegt sind Angebote, die für einen 50-Euro-Sparplan maximal 10 Euro im Jahr kosten. Bei anderen Sparraten können andere Kosten gelten.

Sparen für Kinder Testergebnisse für 18 Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 08.12.2022 um 14:45 Uhr
Inflation

@RonnyBerlin: Unsere Berichterstattung zur Inflation finden Sie hier:
www.test.de/inflation
Renditeangaben auf test.de (und anderer seriöser Infoportalen) lassen die Inflationsrate regelmäßig außen vor, aus Gründen der Vergleichbarkeit.

RonnyBerlin am 08.12.2022 um 08:22 Uhr
Inflation

Die Stiftung schreibt: "Fest­geld lohnt zunehmend -
Wer eher auf Sicherheit statt auf Rendite setzt, sollte eine Fest­geld­anlage wählen − hier sind bis zu 3 Prozent Zinsen für eine Anlagedauer von fünf Jahren möglich"
Die Stiftung hat wohl noch nie was von Inflation gehört. Festgeld hat sie noch nie gelohnt, zu keiner Zeit, denn die Inflexibilität auf Marktänderungen wie 10 % Inflation reagieren zu können birgt hohe Opportunitätskosten.

Profilbild Stiftung_Warentest am 29.11.2022 um 09:28 Uhr
Schutz vor Verschleuderung

@Andreas5557: Ja, das Erlenen eines vernünftigen Umganges mit dem Geld ist die beste Alternative. Die Angebote, die Eltern / Großeltern zu diesem Zweck bekommen, haben alle einen Harken.
Fondsauszahlplan:
Ist das Geld auf den Namen des Kindes angelegt, und Eltern vereinbaren vor dem 18. Geburtstag einen Auszahlplan mit der depotführenden Bank, so kann das Kind bei Volljährigkeit diesen auflösen. Der Jugendliche kann sich jederzeit umentscheiden.
Ausbildungs- / Rentenversicherungen
Kombipolicen, die eingezahltes Kapital sofort verrenten, empfehlen wir aufgrund der hohen Nebenkosten nicht. Hinzukommt, dass zum Teil Verträge mit zu langen Laufzeiten für die Anspardauer verkauft werden, 20 oder 30 Jahre. Das führt zu hohen Abbruchquoten. Ein vorzeitiger Ausstieg ist mit zusätzlichen Kostennachteilen verbunden.
Bankauszahlpläne
Die Bankauszahlpläne mit festen Laufzeiten haben in der Vergangenheit aufgrund des Zinsumfeldes an Bedeutung verloren. Im jetzigen Zinsumfeld raten wir von Verträgen mit einer langen Zinsbindung ab. Wer heute einen Zins für 2 oder 10 Jahre festschreibt, kann an Zinssteigerungen innerhalb dieser Laufzeit nicht teilnehmen.
Im eigenen Namen anlegen
Wer das Geld fürs Kind / für den Enkel auf den eigenen Namen anlegt und parallel für sich Kapitalerträge erzielt, zahlt Abgeltungssteuer, sobald die Erträge den Sparerpauschbetrag übersteigen. In 2023 soll der Pauschbetrag auf 1000 € ansteigen.

Andreas5557 am 20.11.2022 um 15:04 Uhr
Schutz vor Verschleuderung?

Hallo,
im Editorial des November-Hefts kündigt Ihr Chefredakteur auch Informationen zu der Frage an, wie man "sicher stellt, dass ein Kindt nicht zu früh alles verbraucht". Im Heft gab es dann Hinweise zur Erziehung zum vernünftigen Umgang mit Geld.
Aber bei "Sicherstellung" dachte ich etwa an einen Auszahlungsplan für das angesparte Guthaben ab dem 18. Lebensjahr. Diesen Tipp hörte man früher öfter.
Ist er noch aktuell?
Hilft er überhaupt etwas? Wenn das Kind erwachsen wird, kann es dann nicht den Auszahlungsplan beenden und alles Geld sofort verbrauchen?

Profilbild Stiftung_Warentest am 01.11.2022 um 12:13 Uhr
Erst Aktien, später umschichten

@Float: Eltern sind nicht verpflichtet, das Tages- und Festgeldkonto für die minderjährigen Kinder bei der gleichen Bank zu halten bei der sich das Minderjährigen-Depot befindet. Die Erlöse aus den Verkäufen von ETF / Fonds landen auf dem Referenzkonto, bzw. Verrechnungskonto und können von dort aus wieder angelegt werden.