Sparen für Kinder Die beste Rendite für den Nach­wuchs

Sparen für Kinder - Die beste Rendite für den Nach­wuchs
Geld­anlage für Kinder. Wer für seinen Nach­wuchs spart, sollte die Rendite im Blick haben. © Getty Images / Tom Werner

Welche Geld­anlage ist die beste für den Nach­wuchs? Worauf müssen Eltern beim Sparen für Kinder achten? Die Experten der Stiftung Warentest haben den Markt gesichtet.

Sparen für Kinder Testergebnisse für 19 Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige 10/2021

Inhalt
Liste der 19 getesteten Produkte
Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige 10/2021 - Depots bei Filial­banken
  • Commerzbank Startdepot
  • Santander Consumer Bank Wertpapierdepot
  • Targobank Klassik-Depot
Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige 10/2021 - Onlinedepots bei Direkt­banken
  • 1822direkt 1822direkt-Aktiv-Depot
  • Comdirect Juniordepot
  • Consorsbank Junior-Depot
  • Deutsche Bank Maxblue Maxblue Depot
  • DKB DKB-Broker u18
  • DWS Depot Junior
  • Finvesto Depot U18
  • Flatex Depot
  • Geno Broker Online Basis, Genoplan Depot
  • Hypovereinsbank Starterdepot
  • ING Direkt-Depot Junior
  • Postbank Depot
  • S Broker Minderjährigendepot
Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige 10/2021 - Onlinedepots bei Fonds­banken - Eröff­nung nur in Ver­bindung mit Fonds­ver­mitt­lern (Über­sicht unter test.de/fonds­ver­mittler)
  • Ebase Depot 4kids
  • FIL Fondsbank Fondsdepot Junior
  • Fondsdepot Bank Fondsdepot Online für Minderjährige

Unser Top-Tipp: ETF-Sparen für Kinder

Wie kann man am besten für sein Kind sparen? Was ist eine sinn­volle Geld­anlage? Das fragen sich viele Eltern und Groß­eltern. Ist das Kind noch klein und die Zeit noch lang bis zu Führer­schein, Ausbildung oder Auslands­auf­enthalt, dann lohnt sich Fonds­sparen am meisten. Aktienfonds bieten die besten Rendite­chancen, bergen allerdings auch die höchsten Risiken. Doch über die Jahre lassen sich Kurs­schwankungen aussitzen. Wer länger als zehn Jahre sparen kann, nimmt einen ETF-Sparplan. Für fünf bis zehn Jahre eignen sich Fest­zins­anlagen.

Sparen für Kinder – das bietet unser Test

Sparen mit Aktien-ETF.
Die Tabellen der Stiftung Warentest zeigen, bei welchen Banken man Depots für Minderjäh­rige eröffnen kann, welche ETF sich dort besparen lassen und wie viel das kostet.
Zins­sparen.
Wir nennen die besten Angebote für fünf­jähriges und für zehnjäh­riges Fest­geld.
Tipps und Hintergrund.
Wir erklären, welche Rechte und Pflichten Eltern haben, wenn sie Geld auf den Namen des Kindes anlegen, was sie zur Konto­eröff­nung mitbringen müssen, welche Steu­erspar­möglich­keiten es gibt und was sie beachten müssen, um den Anspruch auf Bafög und kostenlose Kranken­versicherung nicht zu gefährden. Wir zeigen, welche Anlageformen unge­eignet sind, und erläutern, wann es besser sein kann, die Geld­anlage im eigenen Namen abzu­schließen.
Heft­artikel.
Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 10/2021.

Sparen für Kinder Testergebnisse für 19 Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige 10/2021

Nicht empfehlens­wert: Ausbildungs­versicherungen und Kinder­schutz­briefe

Ausbildungs­versicherungen und Kinder­schutz­briefe eignen sich nicht zum Geld­anlegen für Kinder, denn sie sind unflexibel, mit hohen Kosten verbunden und werfen wenig bis gar keine Rendite ab. Auch eigens für Kinder entwickelte Produkte haben oft viel zu hohe Kosten. Viel besser: Aktien-ETF oder ETF-Sparpläne, die direkt bei Banken abge­schlossen werden. Sie sind flexibel, kostengünstig und bequem. Einmal abge­schlossen, kann man sie über viele Jahre einfach laufen lassen. Für Eltern und Verwandte, die beim Sparen für Kinder bis 18 keinerlei Risiko eingehen wollen, empfehlen wir Festgeld-Angebote oder Banksparpläne.

Das Geld gehört dem Kind

Geld­anlage für Kinder unterliegt gewissen Regeln. Die wichtigste: Geld, das auf den Namen des Kindes angelegt ist, gehört dem Kind! Die Eltern verwalten es zwar, für sich selbst nutzen dürfen sie es jedoch nicht. Sobald das Kind 18 wird, kann es mit dem Geld machen, was es will. Die Eltern haben dann keinen Zugriff mehr.

Sparen für Kinder – und dabei selbst Steuern sparen

Wer Geld auf den Namen eines Kindes oder Enkelkindes anlegt, kann dessen höheren Frei­betrag nutzen, um selbst Steuern zu sparen. Zurück­holen geht allerdings nicht. Außerdem müssen Eltern und Groß­eltern bei Spar­anlagen für Kinder darauf achten, dass ab bestimmten Beträgen das Kind nicht mehr kostenlos in der Kranken­versicherung der Familie mitversichert werden kann. Die beste Anlage für Kinder ist also die, bei der man auch die eigenen Finanzen im Augen behält.

Sparen für Kinder Testergebnisse für 19 Wert­papierdepots für Min­derjäh­rige 10/2021

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131 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.02.2022 um 11:45 Uhr
So haben wir getestet

@Lara0599: Eltern, die einen ETF-Sparplan fürs Kind suchen, können sich mithilfe der Sortierfunktion in der interaktiven Tabelle mehrere günstige Anbieter für Sparpläne zwischen 1€ und 50 € / Monat anzeigen lassen und im zweiten Schritt schauen, welche marktbreiten Akten-ETF Welt / nachhaltige Aktien-ETF Welt es dort gibt.
Viel komplizierter muss man die Auswahl eigentliche gar nicht gestalten. Mit den Tipps aus dem Text dürfte die Auswahl eines geeigneten Depots fürs Kind gelingen.
Wichtig: "So haben wir getestet" finden alle unsere Leserinnen vor einem Kauf eine Beschreibung dazu, was getestet wird.

Lara0599 am 19.02.2022 um 11:55 Uhr
Nepp jetzt auch von Stiftung Warentest

Hallo,
ich hätte mir von dem beworbenen Artikel deutlich mehr als eine Auflistung von Kosten eines Depots erwartet.

Profilbild Stiftung_Warentest am 28.10.2021 um 13:10 Uhr
bisschen ungewohnt und irreführend?

@Neetz: Leider gibt es "die schlanke Lösung" nicht. Je nachdem, wieviel Zeit man zum Sparen hat und welches Sparziel verfolgt wird, welches Risiko man eingehen will, wieviel Geld zur Verfügung steht und welche Vorlieben man z.B. bei der Wahl des Vertragspartners hat, eignen sich ganz unterschiedliche Produkte. Unser Artikel bietet einen Überblick über die am Markt befindlichen Angebote und nennt die Vor- und Nachteile sowie die Risiken. Sie können (und müssen) dann -anhand unserer Informationen über gute ETF, preiswerte Depots und gute Festgeldangebote- am Ende selbst entscheiden, welche Anlageform für Ihre Pläne am besten geeignet ist. Das macht Mühe, lohnt aber am Ende. Letztlich wird die Anlage Sie bzw. Ihre Kinder für viele Jahre begleiten.

Neetz am 28.10.2021 um 11:23 Uhr
bisschen ungewohnt und daher irreführend

ich wollte einfach schlank einer Empfehlung folgend entscheiden. Der "Test" hier ist doch nicht mehr als eine Auflistung der jeweiligen Rahmendaten, ohne jede Bewertung. Was soll das denn?

LottaMotta am 22.07.2021 um 08:00 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Kommentar hat nichts mit dem Thema zu tun