Die Sparda-Bank Baden-Württem­berg darf nicht für ein „Null-Gebühren“-Giro­konto werben, wenn sie für eine Debit- und eine Kreditkarte erst ab einer bestimmten Zahl von Umsätzen auf die Gebühr verzichtet (Az. 2 U 156/17). Das hat das Ober­landes­gericht Stutt­gart geur­teilt. Die Richter bemängelten, dass die Bank nicht angegeben habe, was das Konto bei Nicht­erreichen der Umsatz­zahl kostet und dass das Konto des Kunden bei Vertrags­schluss zunächst mit Kosten belastet wird und diese erst bei Erreichen der Umsatz­zahl zurück­erstattet werden.

Die Bank warb ebenfalls damit, dass der Kunde ein Jahr eine kostenlose Unfall­versicherung genieße, ohne zu informieren, welche Kosten dafür ab dem zweiten Vertrags­jahr fällig werden.

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