Haben Eltern Geld auf die Konten ihrer Kinder überwiesen, ohne es ihnen offiziell geschenkt zu haben, können sie es jederzeit zurückholen. Die Bank darf dem nicht entgegenhalten, dass die Eltern ihre Vertretungsmacht missbrauchten, stellte der Bundesgerichtshof in einem Urteil fest (Az. XI ZR 220/03).

Im verhandelten Fall hatten die Eltern erhebliche Beträge auf die Sparbücher ihrer minderjährigen Kinder überwiesen, um Kapitalertragsteuer zu sparen. Der Grund der Überweisung ist aber in diesem Zusammenhang unbedeutend, entschied der BGH.

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