Diese Frage stellen sich viele Anleger: „Der österrei­chische Staat will sich aus der Einlagensicherung für Banken zurück­ziehen. Welche Folgen hat das für Anleger, die ein Konto bei einer in Österreich ansässigen Direkt­bank haben?“

Die Antwort von Finanztest

Zwar soll die bisherige staatliche Garantie für Spar­einlagen voraus­sicht­lich schon ab Juli 2015 entfallen, aber das hat für Anleger keine Konsequenzen. Nach wie vor sind gemäß EU-Recht bis zu 100 000 Euro geschützt. Die bislang geltende österrei­chische Staats­haftung war inner­halb der Europäischen Union ohnehin einmalig. Sie bezog sich auf die Differenz zwischen 50 000 und 100 000 Euro, die nicht von den österrei­chischen Banken abge­deckt wurde. Künftig sollen sie, wie in anderen EU-Staaten, allein für die Entschädigung von Sparern aufkommen. Finanztest hält die österrei­chische Einlagensicherung nach wie vor für vertrauens­würdig. Anleger, die Tages­geld oder Fest­geld bei der Auto­bank, Deniz­bank, Sber­bank Direct, Vakif­bank oder VTB Direkt­bank haben, müssen sich also keine Sorgen machen.

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