Spar­angebote von Wohnungs­genossenschaften Test

Wohnungs­genossenschaften zahlen oft bessere Zinsen als Banken. Bei mehr­jährigen Fest­geld­angeboten sind bis zu 2,5 Prozent möglich. Sparen können zwar nur Mitglieder, aber der Beitritt lohnt sich. Genossenschaften sind nicht nur eine gute Adresse für Wohnungs­suchende, sondern auch für ethisch-ökologisch interes­sierte Anleger. Sie müssen nicht befürchten, dass mit ihrem Geld spekuliert wird. Finanztest vergleicht die Fest­geld- und Sparplan­konditionen von zehn Genossenschaften, nennt die Bedingungen für eine Mitgliedschaft und zeigt, wo es in Deutsch­land sonst noch Wohnungs­genossenschaften mit einer Spar­einrichtung gibt.

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Gute Zinsen für einen guten Zweck: Bei den Wohnungs­genossenschaften aus unserem Test erhalten Sparer in der Regel deutlich höhere Zinsen als bei einheimischen Banken. Mit den besten Fest­zins­angeboten der Genossenschaften können allenfalls einige ausländische Direkt­banken konkurrieren und auch sie schaffen es nicht, eine Rendite von 2,5 Prozent für sechs Jahren Lauf­zeit zu über­treffen.

Gleich­zeitig sind die Genossenschaften eine gute Adresse für ethisch-ökologisch interes­sierte Anleger. Denn Sparer müssen nicht befürchten, dass mit ihrem Geld spekuliert wird. Das Geld fließt größ­tenteils in den Neubau und die Reno­vierung des Wohnungs­bestandes.

Viele Genossenschaften achten verstärkt auf Klima­schutz und bemühen sich in ihren Wohn­anlagen um die besonderen Bedürf­nisse von Senioren und Behinderten. Der Wohn­raum, den sie zur Verfügung stellen, ist stärker sozial und ökologisch geprägt als in bundes­deutschen Miets­häusern üblich.

Die Genossenschaften in unserem Test machen sehr attraktive Angebote, aber längst nicht jede Wohnungs­genossenschaft nimmt Spargeld entgegen. Schließ­lich liegt ihr einziger Geschäfts­zweck darin, ihren Mitgliedern bezahl­baren Wohn­raum zur Verfügung zu stellen. (...)“

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