Sparangebote Meldung

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins erhöht. Auch Sparzinsen steigen. Für ein Jahr gibts jetzt 3 Prozent.

Zinserhöhung. Anfang Juli hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Er liegt jetzt bei 1,50 Prozent. Der Leitzins ist der Zins, zu dem sich die Geschäftsbanken bei den Zentralbanken Geld leihen können. An ihm orientieren sich die Banken, wenn sie ihre Kredit- oder Sparzinsen festlegen.

Hintergrund. Im April hatte die EZB schon einmal ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Mit dem erneuten Zinsschritt will die Zentralbank die Teuerungsrate im Zaum halten. Sie lag in der Euro-Zone im Mai mit 2,7 Prozent erneut über der angestrebten Marke von etwa 2 Prozent.

Sparzinsen. Bei den Sparzinsen gab es schon vorab ein bisschen Bewegung, weil der Zinsschritt der EZB erwartet wurde. Die Banken erhöhten die Zinsen aber bisher lange nicht so stark, wie beim ersten Zinsschritt. Die größte Überraschung gab es im Zinsdauertest in der Top-20-Liste für Festzinsangebote mit einer Laufzeit von einem Jahr. Hier steht nach über anderthalb Jahren erstmals wieder eine Drei vor dem Komma. Die Bank of Scotland bietet genau 3 Prozent Zinsen pro Jahr.

Ruhe. Für Tagesgeld bietet der Spitzenreiter, die akf Bank, unverändert 2,43 Prozent pro Jahr. Für Festzinsanlagen mit einer Laufzeit von zwei Jahren bieten die zwei Testsieger, NIBC und Grenke Bank, nach wie vor 3,25 Prozent pro Jahr. Für die dreijährige Laufzeit hat der Spitzenreiter vom Mai, die abcbank, ihre Zinsen sogar um 0,5 Prozentpunkte gesenkt.

Tipp Legen Sie Ihr Geld zurzeit nicht länger als drei Jahre fest an. Das beste Angebot macht dafür die Santander Consumer Bank mit 4 Prozent pro Jahr. Weitere Top-Zinsen und alles Wichtige zur Einlagensicherung finden Sie im Produktfinder Zinsen für 2 Euro pro Anlageform.

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