Spam bekämpfen Meldung

Unerwünschte Werbemails sind EU-weit verboten. Trotzdem landen täglich viele Millionen so genannter Spam-Mails in den Postfächern genervter Surfer: „Knacken Sie den Kopierschutz von DVDs“, „Überweisen Sie ein paar Dollar und verdienen Sie Millionen“ oder „Verlängern Sie Ihren Penis.“ Verbraucherschützer wollen den Kampf gegen diese Werbeflut verschärfen. Nein sagen lautet das Motto einer internationalen Anti-Spam-Aktion. Wer mitmachen will, beantwortet den Fragebogen des Transatlantischen Verbraucher Dialogs.

Stimmen Sie ab

Der Transatlantische Verbraucher Dialog (TCD - Transatlantic Consumer Dialogue) ist eine Organisation zur Vertretung von Verbraucherinteressen in Europa und den USA. Der Online-Fragebogen soll Meinungen einholen und zur Abstimmung über Spam-Mails dienen. Je mehr Menschen sich an dieser Abstimmung beteiligen, desto lauter können die Verbraucherschützer ihre Stimme erheben.

Internationale Initiative

Spam-Mails werden international verschickt. Deshalb muss auch der Kampf dagegen international geführt werden. Der Transatlantische Verbraucher Dialog und Consumers International, ein Zusammschluss von Verbraucherschützern aus 115 Ländern, wollen ihre Initiativen besser koordinieren. Die Umfrageergebnisse sollen dabei helfen.

Stichwort Spam

Der Begriff Spam steht für unerwünschte Werbemails. Er geht auf einen Sketch der englischen Komikertruppe Monty Python zurück. Spam bedeutet ursprünglich Frühstücksfleich (aus der Dose). Der Monty Python Sketch spielt in einem Imbiss, der Spam als Einheitsbeilage serviert. In allen Variationen aber ohne Abwechslung: Egal was der Gast bestellt, er bekommt es immer mit Spam. Daher die Analogie: Auch Werbemails gibts immer ungefragt dazu.

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