Spaghetti

Milli­metersache: Zarte Capellini, dicke Maccheroni

11.09.2015

Spaghetti Testergebnisse für 25 Spaghetti 09/2015

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Spaghetti - Güns­tige Handels­marke schlägt Marken-Pasta
© Stiftung Warentest

Sorten

Spaghetti sind nicht gleich Spaghetti: Sorten gibt es ein gutes Dutzend – alle mit unterschiedlichem Durch­messer. Die Spaghetti im Test sind meist 25 bis 26 Zenti­meter lang und 1,6 bis 1,7 Milli­meter dick. Die dünnere Variante heißt Spaghettini, die zarteste Capellini. Spaghetti mit einem größeren Durch­messer nennen sich Spaghettoni, noch dicker und innen hohl sind Maccheroni. Einige Hersteller geben auf den Packungen Nummern für die Stärke an: Meist entspricht die 5 den klassischen Spaghetti. Interna­tional einheitlich sind die Zahlen aber nicht und können sich von Marke zu Marke unterscheiden.

Hartweizen

Wichtigste Zutat von Spaghetti ist der Grieß aus Hartweizen. Diese Weizen­art eignet sich perfekt für die Nudel­herstellung, denn ihr Mehl ist reich an Klebereiweiß, dem Gluten. Das ergibt einen stabilen Teig und hält die Nudeln beim Kochen in Form. Deutsche Nudelmacher müssen Hartweizen häufig importieren, etwa aus Italien und Kanada.

Helles und dunkles Mehl

Weizenmehl wird aus dem Mehlkörper eines Korns gewonnen. Für helle weizenbasierte Produkte werden vorher in der Regel die Rand­schichten des Korns – dazu gehören die Frucht- und die Samen­schale sowie die Aleuron­schicht – und der Keimling entfernt. Doch genau diese Bestand­teile enthalten wert­volle Nähr­stoffe wie Ballast­stoffe, Mineralstoffe, Vitamine und Fette. Wer von diesen Nähr­stoffen profitieren will, muss zu Lebens­mitteln aus dem dunkleren Voll­korn greifen.

11.09.2015
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