Die Bundesregierung legt jedes Jahr neu fest, bis zu welchem Monatseinkommen Beiträge für die Sozialversicherung erhoben werden. Diese Beitragsbemessungsgrenze beträgt ab dem 1. Januar 2001 bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung 6.525 Mark monatlich.

Bezieher höherer Einkommen müssen für den über der Grenze liegenden Betrag nichts in die Kranken- und Pflegekasse zahlen ­ wohl aber in die Rentenkasse. Für Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt die neue Beitragsbemessungsgrenze bei 8.700 Mark Monatseinkommen in den alten und 7.300 Mark in den neuen Bundesländern.

In der Krankenversicherung ist die Beitragsbemessungsgrenze zugleich auch die Versicherungspflichtgrenze. Das heißt: Wer mehr als 78.300 Mark im Jahr (12-mal 6.525 Mark) verdient, darf aus der gesetzlichen Krankenkasse austreten und sich privat versichern.

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