Gesetzlich Versicherte mit einem Einkommen über 3 450 Euro zahlen ab 1. Januar mehr für die Kranken- und Pflegeversicherung. Ab 5 100 Euro Monatsbrutto wird auch die Renten- und Arbeitslosenversicherung teurer.

Denn die Beitragsbemessungsgrenzen steigen: In der Kranken- und Pflegeversicherung von 3 450 auf 3 487,50 Euro im Monat. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung müssen Versicherte künftig bis zu einem Einkommen von 5 150 Euro im Monat Beiträge zahlen.

Ein Angestellter, der 5 500 Euro brutto im Monat verdient und in einer Krankenkasse mit 14 Prozent Beitragssatz ist, zahlt künftig 10 Euro mehr Beiträge im Monat, nämlich rund 943 Euro.

In die private Krankenversicherung wechseln können Angestellte künftig, wenn ihr regelmäßiges Einkommen über 46 350 Euro im Jahr liegt.

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