Ein Busunternehmen muss für einen Fahrer 53 000 Euro Sozial­versicherungs­beiträge nach­zahlen, da dieser als Arbeitnehmer einzustufen ist, entschied das Hessische Landes­sozialge­richt. Das Unternehmen hielt den Mann für selbst­ständig, da er sich seine Strecke selbst ausgesucht habe und auch für andere Firmen fahre. Darauf kommt es aber nicht an. Entscheidend ist, dass die Firma den Bus stellt und die Kosten für Kraft­stoff, Wartung und Versicherung trägt (Az. L 1 KR 157/16).

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