Sozial­versicherung Berater oder Trainer?

16.04.2019

Ein selbst­ständiger Personal Trainer muss keine Renten­versicherungs­beiträge zahlen, wenn er nur Einzel­personen sport­lich betreut. Zu diesem Urteil kam das Sozialge­richt Osnabrück Ende Januar 2019 (Az. S 1 R 132/17).

Anders als die gesetzliche Renten­versicherung sah das Gericht in der Tätig­keit des Personal Trainers eher die eines Beraters als eines Lehrers. Selbst­ständige Berater sind in der Regel nicht renten­versicherungs­pflichtig. Selbst­ständige Lehrer wie Musik­lehrer, Yoga­lehrer oder Fitness­trainer, die Kurse in Sport­studios anbieten, aber schon. Im Juni 2018 etwa hatte das Landes­sozialge­richt Nieder­sachsen-Bremen entschieden, dass ein selbst­ständiger Fußball­trainer sozial­versicherungs­pflichtig sei (Az. L 2 BA 17/18).

16.04.2019
  • Mehr zum Thema

    Alters­vorsorge für Selbst­ständige So regeln Sie Ihre Rente

    - Die gesetzliche Rente ist auch etwas für Selbst­ständige. Und nicht die schlechteste Option, um sich eine lebens­lange Basis­versorgung aufzubauen. Die...

    Künst­lersozialkasse Probleme mit der Riester-Zulage

    - Immer wieder melden sich Leser, die zu Unrecht aufgefordert werden, Riester-Förderung zurück­zuzahlen. Diesmal trifft es Sparer, die als Künstler oder Publizisten über...

    Alters­vorsorge für Frauen So sichern Sie sich eine angemessene Rente

    - Sparen hilft, um im Alter nicht arm zu sein. Doch Frauen sollten sich in Sachen Alters­vorsorge noch breiter aufstellen. Sie machen zu Hause die meiste Arbeit, riskieren...