Viele Arbeitnehmer bekommen 2009 netto weniger. Die Beitragsbemessungsgrenzen werden – wie jedes Jahr – angehoben. Wer darüber liegt, zahlt mehr.

Sozialversicherung Meldung

Beispiel: Bisher lag die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung (West) bei 63 300 Euro jährlich. Wer 65 000 Euro verdiente, zahlte 6 298,35 Euro, künftig zahlt er 6 447,60 Euro.

In ähnlicher Weise müssen Gutverdiener für die Krankenversicherung mehr aufbringen, wenn sie über deren Bemessungsgrenze liegen. Hinzu kommt, dass ab 2009 für alle Kassen derselbe Beitrag gilt: 15,5 Prozent vom Brutto. Wer in einer bisher billigen Kasse ist, zahlt dann deutlich mehr. Das wird auch durch die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung kaum ausgeglichen: künftig 2,8 Prozent statt 3,3 Prozent.

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung bleibt weiterhin bei 19,9 Prozent, der Beitrag für die Pflegeversicherung bei 1,95 Prozent, je zur Hälfte für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, außer in Sachsen.

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