Rentner, die ihr Vermögen zu schnell ausgeben, erhalten keine Grund­sicherung, entschied das Landes­sozialge­richt Stutt­gart (Az. L 2 SO 2489/14). Eine Rentnerin hatte nach einer Trennung auf Unterhalt verzichtet, Erspar­nisse von mehr als 100 000 Euro in vier Jahren aufgebraucht und dann Grund­sicherung beantragt. Das Sozial­amt lehnte ab: Sie hätte besser haushalten müssen. Hungern muss sie aber nicht. Statt Grund­sicherung erhält sie Hilfe zum Lebens­unterhalt. Allerdings muss diese zurück­gezahlt werden – zur Not von den Erben.

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