Ein Viertel aller Mitglieder von Internet-Communitys wie Facebook oder StudiVZ hat dort schon bewusst Falschangaben gemacht. Am häufigsten wird beim Namen (elf Prozent) und dem Beziehungsstatus (sieben Prozent) gelogen, ergab eine repräsentative Studie des Hightech-Verbands Bitcom. Vor allem jüngere Mitglieder nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Während in der Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren 39 Prozent bewusst Falschangaben machen, sind es bei den 30- bis 49-Jährigen nur 19 Prozent, bei den über 50-Jährigen lediglich 12 Prozent. Wesentliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt es nicht. „Bei Pflichtangaben wie dem Namen kann es sich durchaus empfehlen, ein Pseudonym zu wählen“, sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Der Verband empfiehlt, mit persönlichen Angaben grundsätzlich sehr bewusst umzugehen. Scheer: „Man sollte nur jene Angaben machen, die für den Zweck der jeweiligen Community wirklich notwendig sind.“ Wichtig sind die Einstellungen zur Privatsphäre. Da aber nicht auszuschließen ist, dass der Netzwerkbetreiber die Einstellungen irgendwann zurücksetzt, sollte man auf „heikle” Informationen generell verzichten.

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