Steuern im Ruhe­stand: Keine Angst vor dem Finanz­amt

Die Steuern sind für Rentner meist deutlich nied­riger als die Abgaben für Kranken- und Pflege­versicherung. Manchmal entfallen sie ganz.

Frei­beträge. Alle Menschen, die im Jahr 2013 ein zu versteuerndes Einkommen von höchs­tens 8 130 Euro haben, müssen keine Steuern zahlen. Rentner können unter dieser Grenze bleiben, denn sie profitieren von verschiedenen Frei­beträgen. So ist zum Beispiel für alle, die heute oder in den nächsten Jahren in den Ruhe­stand gehen, nur ein Teil der gesetzlichen Rente steuer­pflichtig. Für einen Neurentner im Jahr 2013 sind es zum Beispiel 66 Prozent. Erst ab 2040 ist für Neurentner die komplette Leistung steuer­pflichtig. Auch für Betriebs­renten und Pensionen gibt es Frei­beträge. Zinsen und andere Kapital­erträge sind steuer­pflichtig, wenn der Sparerpausch­betrag von 801 Euro im Jahr über­schritten ist.

Ausgaben. Rentner senken ihr zu versteuerndes Einkommen außerdem, indem sie Ausgaben geltend machen: zum Beispiel Versicherungs­beiträge, Spenden, Ausgaben für Medikamente und medizi­nische Behand­lungen. Auch Ausgaben für Hand­werker zählen.

Tipp: Ob Sie Steuern zahlen müssen, können Sie mithilfe eines Finanztest­Rechners im Internet ermitteln (www.test.de/steuerrechnerrentner).

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