Zum 1. März 2015 haben sich die Abgaben geändert, die Rentner an die gesetzliche Kranken­versicherung abführen müssen. Bereits seit Jahres­beginn zahlen Arbeitnehmer neue Beiträge für die gesetzliche Kranken­versicherung.

Der allgemeine Beitrags­satz, den Rentner auf ihre gesetzliche Rente zahlen, sinkt von 15,5 auf 14,6 Prozent. Die Hälfte davon zahlt die Rentenkasse. Hinzu kommt ein Zusatz­beitrag, den die Rentner alleine tragen. Je nach Krankenkasse liegt er zwischen 0 und 1,3 Prozent. Für Privat- und Betriebs­renten gelten andere Beitrags­sätze und für die Pflege­versicherung fallen 2,35 Prozent, bei Kinder­losen 2,6 Prozent an. Im Produktfinder Gesetztliche Krankenkassen gibt es mehr Infos zum Thema.

Abgaben auf Renten seit 1. März 2015

Art des Einkommens

Krankenkassenbeitrag
(in Prozent, ohne individuellen Zusatz­beitrag)

Pflicht­versichert

Freiwil­lig versichert

Gesetzliche Alters­rente, Witwen- und Witwerrente,
Erwerbs­minderungs­rente

7,3 + Zusatz­beitrag

7,3 + Zusatz­beitrag

Betriebs­renten1

14,6 + Zusatz­beitrag

14,6 + Zusatz­beitrag

Riester-Rente, Rürup-Rente

14,0 + Zusatz­beitrag

Private Renten- und Kapital­lebens­versicherung

14,0 + Zusatz­beitrag

Miet- und Pacht­einnahmen, Zinsen

14,0 + Zusatz­beitrag

    – = Keine Beitrags­pflicht.

    • 1 Ausnahme: Eine Direkt­versicherung, die als private Renten- oder Kapital­lebens­versicherung fortgeführt wurde und in die der Rentner als Versicherungs­nehmer einge­tragen ist. Auf den privat einge­zahlten Anteil fallen keine Kranken- oder Pflege­versicherungs­beiträge an.

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