Sound­bars und Sound­plates Test

Moderne Fernseher klingen bescheiden. Den flachen Geräten fehlt der Körper für druck­volle Bässe. Sound­bars und Sound­plates sorgen für ein besseres Klang­erlebnis, wie unser Test zeigt. Stiftung Warentest hat aktuell 9 Sound­plates mit einge­bauten Bass­laut­sprechern und 9 Sound­bars mit separatem Subwoofer getestet. In der inter­aktiven Tabelle und auch im PDF zum Download finden Sie zusätzlich die Test­ergeb­nisse für 19 Modelle aus dem letzt­jährigen Vorgängertest (Preise: rund 190 bis 600 Euro).

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TestSound­bars und Sound­plates12.11.2015
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Top im Bild, schwach im Ton

Die Fernseh­technik schreitet voran: Erst „HD ready“, dann „Full HD“, nun „UHD“: Moderne Fernseher zeigen immer bessere Bilder, wie die Test­ergeb­nisse im Produktfinder Fernseher zeigen. Nur der Ton wächst nicht mit. Den flachen Geräten fehlt der Körper für druck­volle Bässe. Kino­filme verlieren dadurch an Atmosphäre. Auch Musik wird erst zum Erlebnis, wenn der Fernseher Hilfe bekommt – durch separate Laut­sprecher für besseren Ton. Am einfachsten funk­tioniert das mit einer Sound­bar oder einer Sound­plate. Vom Verstärker bis zu den Laut­sprechern steckt in ihnen bereits alles drin.

Übrigens: Wir haben aktuell auch 14 WLan-Laut­sprecher getestet. Zum Test Funklautsprecher

Worin sich Sound­bar und Sound­plate unterscheiden

Sound­bars und Sound­plates unterscheiden sich zunächst durch ihre Form und den Aufstell­ort: Die Sound­plate, auch Soundbase – eng­lisch für Platte oder Basis – kommt unter den Fernseher. Die Sound­bar, ein Laut­sprecherriegel, gehört vor das TV-Gerät. Nur ein Kabel verbindet Fernseher und Sound­system. Fertig ist das Arrangement für guten Ton.

Guter TV-Sound ab 250 Euro

Unser Test zeigt: Geräte mit gutem Ton gibt es ab rund 250 Euro. Die Ausgabe lohnt sich. Gute Sound­bars bieten einen besseren Ton als jeder Fernseher. Vor allem bei Live­über­tragungen, Spielfilmen und Musik bringen Sound­systeme mehr Atmosphäre. Das bekommen Sie nach dem Frei­schalten des Tests:

  • Inter­aktive Test­tabelle. Die Test­tabelle zeigt Ihnen Test­ergeb­nissen, Kommentare und Infos zu insgesamt 37 Sound­bars und Sound­plates aus den Tests von 2014 und 2015. Hier können Sie die Geräte nach Ihren Vorlieben filtern und sortieren.
  • Testbe­richte als PDF. Zudem erhalten Sie die PDFs der beiden Testbe­richte aus test 12/2014 und test 11/2015.

Mit Bass­box oder ohne?

Zu den schlanken Sound­bars im Test gehört jeweils ein Subwoofer. Das ist ein separate Box für die Bässe. Sie ist im Preis enthalten und bekommt ihr Signal über Funk (Bluetooth). Bei manchen Sound­bar-Modellen muss der Fernseh­zuschauer allerdings noch ein Kabel zwischen Sound­bar und Subwoofer ziehen. Bei den Sound­plates hingegen sind die Bass­laut­sprecher im Gerät einge­baut. Ein zusätzlicher Subwoofer ist nicht erforderlich.

Hängt der Fernseher an der Wand?

Klang­lich macht die Konstruktion keinen Unterschied: Es gibt gute Sound­bars mit externem Subwoofer und gute Sound­plates ohne separate Bass­box. Der Käufer folgt am besten seinen Vorlieben und seiner Einrichtung. Hängt der Fernseher an der Wand, bietet sich ein Laut­sprecherriegel an. Die meisten lassen sich ebenfalls an die Wand hängen. Bei einer Sound­plate geht das nicht. Sie braucht ausreichend Platz auf dem Sideboard oder im Regal, der Fernseher kommt oben­drauf.

Tipp: Messen Sie aus, ob der Standfuß Ihres Fernsehers auf die Sound­plate passt. Bei der Sound­bar vor dem Fernseher sollten Sie darauf achten, dass sie nicht ins Bild ragt und den Sensor für die Fernbedienung nicht verdeckt. Der Standfuß Ihres TV-Geräts muss hoch genug sein.

Für echten Kino­sound braucht es mehr

Echten Kino­sound für Spielfilme liefert die Heim­kino­anlage mit fünf Boxen und Subwoofer. Durch die im Raum platzierten, speziell abge­stimmten Laut­sprecher wirkt der Klang räumlich. Geräusche und Instru­mente lassen sich orten – nicht nur in der Breite nach links und rechts, auch in der Tiefe nach hinten und vorn. Alle Geräte im Test können zwar Mehr­kanalton dekodieren (Dolby Digital, meist auch dts). Sie geben den Kino­ton von DVDs oder Blu-rays also an ihre Laut­sprecher weiter. Aber: Echten Raum­klang erzeugen sie nicht.

Einige Modelle streamen auch

Sound­bars und Sound­plates Test

Fernbedienung. Klassisch mit Infrarot, modern per Smartphone und App bei Geräten mit Bluetooth oder WLan.

Neben Fernsehton und Kino­ton von Blu-ray oder DVD spielen die Sound­systeme auch Musik von Smartphone oder Tablet. Die Geräte von Bose können das nur per Kabel, alle anderen über­tragen per Bluetooth-Funk. Etliche Modelle bieten zusätzlich einen USB-Anschluss, an den sich ein MP3-Spieler anschließen lässt. Noch inno­vativer sind Sound­systeme mit Netz­werk­funk­tion (WLan). Sie können Musik, Film- und Fernsehton streamen, also direkt aus dem Internet oder vom Netz­werks­erver wiedergeben. Die Steuerung erfolgt mittels App auf Smartphone oder Tablet.

Klares Fazit nach dem Test

Gute Sound­bars und Sound­plates peppen den Fernsehton ordentlich auf. Ein Genuss ist das vor allem bei höherer Laut­stärke und Programmen mit viel Dynamik. Wer nur Talk­shows sieht und leise hört, kann sich die Ausgabe sparen. Film­freunden bescheren Sound­bars und Sound­plates mehr Erlebnis. Echten Kino­sound erleben sie aber erst mit einer 5.1-Heim­kino­anlage.

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