Sony-Digitalkamera DSC-F 828 mit Vierfarbchip Schnelltest

Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Sony setzt Maßstäbe: Seine neue Digitalkamera DSC-F 828 glänzt mit brillanten Farben und angenehm hellen kontrastreichen Fotos, die bei Digitalkameras ihresgleichen suchen. Auch ihre Bildschärfe erreichten in Tests bisher nur wenige Kameras.

Das Besondere an der Sony ist ein neuer Fotochip, der für vier statt bisher drei Farben empfindlich ist. Zu Rot, Grün und Blau kommt nun noch Blaugrün (Smaragd) hinzu. Insgesamt ergibt das sehr lebensnahe, natürlich wirkende Farbfotos.

Außerdem hat der neue Chip eine physikalische Auflösung von über 8 Megapixeln. Diese feine Auflösung wird von einem hochwertigen Siebenfach-Zoomobjektiv von Zeiss, präziser Belichtungsautomatik und schneller, punktgenauer Scharfstellung (Autofokus) unterstützt. So können auch Technikmuffel sehr schnell gute Fotos machen. Viele hochwertige Kameras schaffen das erst nach manueller Korrektur an den automatischen Einstellungen. Die Fotos lassen sich nicht nur auf Sony-Memorysticks, sondern auch auf Compactflash I und II speichern.

So passen auch die speichergewaltigen Microdrives (bis zwei Gigabyte) in die Kamera.

Ein Manko ist das fest montierte Objektiv. Wechseloptiken wären besser. Das Objektiv lässt aber einen für Digitalkameras recht großen Bildwinkel zu. Das LC-Display ist zwar gut, aber kein vollwertiger Ersatz für einen optischen Sucher. Durch die gute Belichtungsautomatik ist die Sony-Kamera einfach zu handhaben. Manuell einzustellende Funktionen sind schnell und einfach über separate Tasten erreichbar. Und das drehbar angebrachte Objektivteil vereinfacht das Fotografieren in ungewöhnlichen Stellungen – zum Beispiel über Kopf – ungemein.

Sony DSC-F 828
Preis: 1 000 Euro
Anbieter: Sony, Köln

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