Sonnenschutzmittel für Kinder Test

Kinder sammeln Sonnenstrahlen. Sie verbringen wesentlich mehr Zeit im Freien als Erwachsene. So bekommen sie bis zum 18. Lebensjahr die Hälfte der UV-Strahlen eines ganzen Menschenlebens ab. Daher brauchen Kinder Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Sonst verbrennt ihre Haut. test.de zeigt gute und schlechte Sonnenschutzmittel für Kinder.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Sonnenschutzmittel für Kinder

Kinderhaut braucht Schutz

Ab dem zweiten Lebensjahr entwickelt Kinderhaut langsam eigene Schutzmechanismen gegen UV-Strahlen. Die volle Fähigkeit zu bräunen und die Verdickung der obersten Hautschichten erreichen Kinder aber erst mit der Pubertät. Bis dahin müssen Eltern die Haut ihrer Kinder noch mehr schützen als die eigene. Zum Sonnenschutz gehört neben leichter Kleidung, Hut und Brille auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Für sehr hellhäutige Kinder LSF 50+. Für alle anderen reicht LSF 30.

Penny und Rewe patzen beim Lichtschutz

Im Test: 12 Sonnenschutzmittel für Kinder mit Lichtschutzfaktor 30. So steht es zumindest auf den Verpackungen. Sun Dream Kinder Sonnen Spray von Penny - inhaltsgleich mit Robinsun Sun-Spray Lotion für Kinder von Rewe - erreicht jedoch nur etwa die Hälfte. Das ist gefährlich. So droht der Sonnenbrand früher als erwartet. test-Qualitätsurteil: „Mangelhaft“. Die anderen Produkte halten den aufgedruckten Lichtschutzfaktor ein.

Nachcremen ist wichtig

Der Lichtschutzfaktor ist allerdings nur ein Richtwert. Er besagt: Wer ungeschützt nach 10 Minuten rote Haut bekommt, kann theoretisch mit Faktor 30 rund fünf Stunden in der Sonne bleiben. Das gilt aber nur unter Laborbedingungen. Am Strand spielen Kinder im Sand, springen ins Wasser und rubbeln sich hinterher trocken. All das schmälert den Schutz - auch wenn „wasserfest“ draufsteht. Darum gilt: Cremen Sie Ihr Kind nach dem Baden und Abtrocknen unbedingt wieder neu ein. So stabilisieren Sie den Schutz. Die maximale Bräunungsdauer verlängert sich hingegen nicht.

UVA- und UVB-Schutz

Mit jedem Sonnenbrand steigt nicht nur die Gefahr von Hautkrebs durch UVB-Strahlen. UVA-Strahlen beschleunigen zusätzlich die Hautalterung. Daher empfiehlt die EU schon seit 2006, dass der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes betragen soll. Ab 2009 gilt dies dann europaweit. Bereits in diesem Sommer prangt auf einigen Produkten das runde UVA-Logo für ausgewogenen Lichtschutz. Das Sonnenspray von Nivea und die Lavera-Sonnenmilch erfüllten diese Anforderungen jedoch nicht. Daher sank ihr test-Qualitätsurteil um eine Note.

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Ergebnisse kompakt: Sonnenschutzmittel für Kinder im Test
Alle Ergebnisse: Sonnenschutzmittel für Kinder aus test Spezial Kinder 2008
Test: Sonnenschutzmittel für Erwachsene

Hinweis: Das test Spezial Kinder 2008 - mit vielen Testergebnisse und Tipps von Autokindersitzen bis Schulranzen.

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