Tipps

  • Nicht kleckern, klotzen. Tragen Sie Sonnen­schutz­mittel reichlich auf: pro Quadratzenti­meter Haut etwa zwei Milligramm. Für den ganzen Körper macht das etwa drei Esslöffel Sonnenmilch, bei Kindern etwas weniger. Wenn Ihrem Kind das Eincremen nicht gefällt, machen Sie aus der lästigen Prozedur ein kleines Spiel. Tupfen Sie zunächst Gesichter, Blumen oder andere Motive auf die Haut. Verreiben Sie anschließend alles gründlich.
  • Immer wieder. Tragen Sie Sonnen­schutz­mittel über den Tag verteilt immer wieder auf. Besonders nach dem Baden oder Sport ist der Schutz nicht mehr voll­ständig gegeben und sollte erneuert werden – das gilt auch, wenn Sie als wasser­fest gekenn­zeichnete Produkte verwenden. Vergessen Sie nicht, Ohren, Nacken, Hände und Fußrücken einzucremen.
  • Anziehen. Auch Kleidung kann Schutz bieten. Sie sollte dicht gewebt und möglichst dunkel sein, Poly­esterfasern schützen besser als Baumwolle. Selbst wenn es sehr heiß ist: Oberteile mit Ärmeln sind eine gute Wahl, bei Trägerhemd­chen entsteht auf den Schultern schnell Sonnenbrand.
  • Kopf­bedeckung. Kleine Kinder haben oft noch wenig dichtes Haar. Umso wichtiger ist es, ihre Kopf­haut mit einem Hut oder Mütz­chen zu bedecken – am besten mit Krempe und verlängertem Nacken­teil. 2008 testeten wir Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Zwei Kinder­mütz­chen, die damals über­zeugten, sind noch unver­ändert zu haben: Hypen Protect Cap’ocy für rund 18 Euro und Jack Wolfs­kin Kids Supplex Sun Cap für etwa 20 Euro.
  • Schatten­pause. Ziehen Sie sich in der Mittags­hitze, zwischen 11 und 15 Uhr, an schattige Orte oder nach drinnen zurück. Abge­dunkelte Zimmer bleiben länger kühl. Kinder unter drei Jahren sollten nur kurz­zeitig und gut geschützt in die Sonne. Babys im ersten Lebens­jahr bleiben am besten grund­sätzlich im Schatten.

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