Sonnen­schutz­mittel für Kinder Test

Kinder­haut ist empfindlich, sie braucht besonders viel Schutz vor Sonnen­strahlen. Aber welche Cremes, Lotionen und Sprays schützen die Kleinen wirk­lich? Mit 10 der 19 geprüften Sonnen­schutz­mittel für Kinder treffen Eltern die richtige Wahl. Eine Sonnenmilch und eine Creme im Test schneiden mangelhaft ab. Und einige Hersteller versprechen zu viel in Sachen Wasser­festig­keit. [Update 25.06.2015] Wir haben die Anbieter befragt, welche Kinder-Sonnen­schutz­mittel aus dem Test 07/2014 unver­ändert im Handel erhältlich sind. Von zehn mit gut bewerteten Produkten sind dies immerhin noch acht. Nachgetestet haben wir allerdings nicht. Die Tabelle finden Sie im Haupt­text unter „Noch zu haben“. [Update Ende]

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TestSonnen­schutz­mittel für Kindertest 07/2014
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Zehn gute Produkte aus allen Preisklassen

Für Kinder­haut ist groß­zügiges Eincremen mit Sonnen­schutz­mitteln oberstes Gebot. Sie verfügt noch nicht über Schutz- und Abwehr­mecha­nismen wie die Fähig­keit zu bräunen oder eine verdickte oberste Haut­schicht – die sogenannte Licht­schwiele. Fast alle Produkte im Test halten die auf den Packungen ausgelobten Sonnen­schutz­faktoren zwischen 30 und 50+ ein. Zehn Kinder­sonnen­schutz­mittel schneiden insgesamt gut ab, darunter auch preisgüns­tige Lotionen und Sprays von Discountern und Drogeriemarkt­ketten. Knapp vorn liegt ein etwas teureres Marken­produkt.

Eine Creme und eine Sonnenmilch patzen beim Sonnen­schutz

50 Jahre: Lichtschutzfaktor unbekannt

50 Jahre Stiftung Warentest: Wie hoch war der gemessene Licht­schutz­faktor im ersten Sonnen­schutz­mittel-Test 1966? Das Video gibt die Antwort.

UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand. UVA-Strahlen werden für früh­zeitige Hautalterung und Falten­bildung verantwort­lich gemacht. Lang­fristig können beide Haut­krebs verursachen. Umfassender Schutz vor schädigender UV-Strahlung ist in jedem Lebens­alter wichtig, auch schon bei den Kleinsten. Zwei Sonnen­schutz­mittel im Test bieten nicht genug Schutz und schneiden mangelhaft ab. Ein vergleichs­weise güns­tige Creme versagt sowohl beim UVA- als auch beim UVB-Schutz. Eine teurere Sonnenmilch aus der Apotheke patzt beim Schutz vor UVA-Strahlung.

Umfrage Sonnenschutzmittel: Am Strand cremt nur jeder Dritte regelmäßig nach
FAQ Sonnenschutzmittel: Leser fragen, test.de antwortet
FAQ Vitamin D: Sonne pur oder Sonnencreme?

Nach dem Baden unbe­dingt noch mal eincremen

Viele Kinder bevor­zugen Sprays. Sie sind einfacher aufzutragen als Cremes und Lotionen. Doch Vorsicht: Gerade bei Sprays besteht die Gefahr, dass man nicht genug davon auf die Haut aufträgt. Wer dagegen konsequent und reichlich sprüht oder cremt, tut der Haut einen Gefallen. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Und noch etwas gilt es zu beachten: Nicht alle Produkte im Test halten ein, was ihre Anbieter in Sachen Wasser­festig­keit versprechen. Doch selbst wenn sie es schaffen – nach Einschät­zung der Stiftung Warentest ist die Auslobung „wasser­fest“ generell kritisch zu sehen, da sie Verbraucher zu sehr in Sicherheit wiegt. Um rundum geschützt zu sein, sollten Sonnen­schutz­mittel über den Tag verteilt immer wieder aufgetragen werden, auch nach jedem Baden, Abtrocknen und nach schweiß­treibendem Sport.

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