• Der richtige Faktor. Licht­schutz­faktor 50+ sollten Sie verwenden, wenn Ihr Kind besonders hell­häutig und damit sehr sonnen­empfindlich ist. Ansonsten erzielen Sie auch durch Mittel mit Faktor 30 ausreichenden Schutz.
  • Babys. Im ersten Lebens­jahr sollte pralles Sonnenlicht für Ihr Kind tabu sein.
  • Klein­kinder. Kinder unter drei Jahren sollten sich möglichst nur kurz­zeitig in der prallen Sonne aufhalten: Schützen Sie sie in dieser Zeit immer durch Hemd, Hut, Sonnenbrille und Sonnen­creme.
  • Siesta. Verbringen Sie die Zeit von 11 bis 15 Uhr am besten im Schatten. Achtung: Auch bei bedecktem Himmel oder unter dem Sonnenschirm können Sie und Ihre Kinder einen Sonnenbrand bekommen.
  • Viel hilft viel. Geizen Sie nicht mit dem Sonnen­schutz­mittel, sondern reiben Sie die Haut groß­zügig alle zwei Stunden erneut ein. Vergessen Sie dabei auch Ohrläpp­chen, Nacken und Fußrücken nicht.
  • Schutz­dauer. Sie können die Schutz­dauer pro Tag durch mehr­faches Auftragen nicht ausdehnen. Die Wirkung stabilisiert sich aber.
  • Flecken durch Filter. UVA-Filter können hartnä­ckige gelb­liche Flecken auf Textilien hinterlassen. Das ist bislang tech­nisch nicht vermeid­bar. Auf dunkleren Textilien sind die Flecken nicht so leicht sicht­bar. Am besten lassen sie sich aus Baumwolle entfernen. Manch einer schwört dabei auf Wasch­benzin oder Geschirr­spül­mittel.
  • Sofort­wirkung. Studien haben bewiesen, dass die Mittel sofort nach dem Auftragen schützen. Sie müssen sie also nicht lange vor dem Sonnenbad auftragen und einziehen lassen.
  • Wasser­fest. Auch bei wasser­festen Mitteln kann der Schutz beim Baden um bis zu 50 Prozent abnehmen. Cremen sie deshalb nach dem Bad immer wieder neu ein.
  • Kleidung. Auch wenn Sie bekleidet sind, genießen Sie keinen vollen Sonnen­schutz: Baumwolle zum Beispiel lässt noch etwa 10 Prozent der Strahlung durch, in nassem Zustand sogar bis zu 20.
  • Reste. Sonnen­schutz­mittel vom letzten Jahr können Sie ruhig weiter benutzen. Voraus­gesetzt, das Produkt riecht einwand­frei und die Substanzen haben sich nicht in dick und dünn getrennt. Dann gehört das Mittel in den Müll­eimer.

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