So haben wir getestet

Im Test: 20 Sonnen­schutz­mittel mit hohem Sonnen­schutz (Licht­schutz­faktor 30).
Einkauf der Prüf­muster: März bis April 2012.
Preise:
Anbieterbefragung im Mai 2012.

Abwertung

Bei mangelhaftem UVA-Schutz konnte auch das test-Qualitäts­urteil nicht besser als mangelhaft sein. Bei ausreichender mikrobiologischer Qualität wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet. War die Entnahme bei 20 °C/ 40 °C ausreichend, wurde das test-Qualitäts­urteil maximal um eine halbe Note abge­wertet.

Einhaltung des Licht­schutz­faktors (UVB): 30 %

Die Prüfung wurde in Anlehnung an die SPF-Test­methode 2006 durch­geführt.

UVA-Schutz: 15 %

Die Messung der UVA-Schutz­wirkung (Colipa Ratio) erfolgte in Anlehnung an die Colipa-Methode (in-vitro) 2011.

Feuchtig­keits­anreicherung: 15 %

Wir führten Corneo­meter­messungen an den Unter­arminnen­seiten von je 20 Probanden durch. Die Messungen erfolgten über sechs Stunden in stündlichem Rhythmus. Messungen gegen Positiv­stan­dard und gegen Leer­feld.

Anwendung: 10 %

Je 20 Probanden beur­teilten zum Beispiel Konsistenz, Verteil­barkeit und Hautgefühl.

Entnahme bei 20 °C/ 40 °C: 10 %

Die Beur­teilung der Entnahme erfolgte durch je 20 Probanden pro Produkt.

Mikrobiologische Qualität: 5 %

Gesamt­keimzahl. Nach­weis bestimmter Mikroorga­nismen in Anlehnung an Ph. Eur. 7 (2.6. 12/13). Prüfung auf ausreichende Konservierung in Anlehnung an Ph. Eur. 7. (5.1.3) unter Berück­sichtigung der SCCP-Leit­linien.

Anwendungs­hinweise: 10 %

Wir orientierten uns an den Empfehlungen der EU (9/09) und an denen des Industrie­verbands Körper­pflege und Wasch­mittel (IKW) von 1/08.

Werbeaussagen, Beschriftungen: 5 %

Zwei Experten über­prüften die Deklaration gemäß Kosmetik-, Bedarfs­gegen­stände- sowie Fertigpackungs­ver­ordnung und Lebens­mittel- und Futtermittel­gesetz­buch. Ferner wurden die Lesbarkeit sowie die Werbeaussagen über­prüft.

Sons­tige Prüfungen

Wärme-/ Kälte­beständig­keit: Lagerung der Produkte über 24 Stunden bei – 5 °C und zehn Tage bei 40 ° C. Dann Begut­achtung der Produkte durch zwei Experten. Kein Produkt zeigte Auffälligkeiten.

Mogel­packung = M. Ein Sach­verständiger prüfte auf Mogel­packungen: Gemäß Paragraf 7 Absatz 2 Eichgesetz müssen Fertigpackungen so gestaltet und befüllt sein, dass sie keine größere Füll­menge vortäuschen, als in ihnen enthalten ist.

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