Sonnenschutzmittel Test

Sonne stärkt den Kreislauf und bringt den Körper in Schwung. Zu viel Sonne aber schadet der Haut. Sonnenschutzmittel sind angesagt. test.de zeigt die besten Produkte für diesen Sommer.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Sonnenschutzmittel

Helle Haut verträgt nur wenig Sonne

Sommer, Sonne, Sonnenbrand: Helle Haut verträgt nur wenig Sonne. Zehn bis 15 Minuten am Tag sind für die meisten Deutschen schon genug. Wer länger in die Sonne will, braucht Sonnenschutz. Am besten reichlich Creme mit hohem Lichtschutzfaktor. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger schützt die Sonnencreme. Beispiel: Mit Lichtschutzfaktor 20 können Sonnenanbeter zwanzigmal länger in der Sonne bleiben als ohne Schutz.

Drei Esslöffel für ein Sonnenbad

Wer ohne Schutz nach zehn Minuten in der Sonne rote Haut bekommt, ist mit Lichtschutzfaktor 20 für bis zu 200 Minuten geschützt (10 Minuten x Faktor 20 = 200 Minuten). Einschränkung allerdings: Die Zahl ist Theorie, der Lichtschutzfaktor ein Durchschnittswert. Hautärzte empfehlen, nach zwei Dritteln der „erlaubten“ Sonnenzeit in den Schatten zu wechseln. Im vorliegenden Beispiel nach etwa 130 Minuten. Das beugt Sonnenbrand vor. Außerdem gilt: Dick eincremen ist Pflicht. Drei Esslöffel Sonnenmilch sollten es für den ganzen Körper schon sein. Nur wer dick cremt, erreicht den angegebenen Lichtschutzfaktor.

Die besten kommen vom Discounter

Teuer muss die Sonnencreme nicht sein. Im Gegenteil: Die Stiftung Warentest hat 22 Sonnenschutzmittel untersucht. Mit Lichtschutzfaktor 15 bis 20. Die besten Produkte kommen vom Discounter. Aldi Nord, Edeka, Norma, Penny, Rewe, Rossmann und Schlecker bieten gute Sonnenmilch für wenig Geld. 100 Milliliter gibts ab 1,10 Euro. Die Testsieger schützen nicht nur gut, sie reichern die Haut auch sehr gut mit Feuchtigkeit an. Das ist wichtig, denn Sonne und Wind trocknen die Haut aus.

Nach dem Baden wieder cremen

Auch Nobelmarken wie Lancaster und Piz Buin machen im Test keine schlechte Figur. Sie schützen gut, geben der Haut aber deutlich weniger Feuchtigkeit als die Testsieger vom Discounter. Das Oil-Free Milky Spray von Lancaster enttäuschte überdies im Wassertest. Nach dem Baden ist die Schutzwirkung hier deutlich reduziert. Alle anderen Produkte im Test gelten als wasserfest. Die Schutzwirkung nimmt zwar ebenfalls ab, sinkt aber auch nach zweimal 20 Minuten Wasserkontakt nicht unter 50 Prozent. So sieht es die Prüfnorm vor. Klartext für alle Sonnenanbeter: Wer den vollen Schutz behalten will, muss nach dem Baden noch mal cremen.

Pro Woche 50 Euro sparen

Bei den Edelmarken geht der Sonnenschutz ganz schön ins Geld. Das teuerste Produkt im Test, Helena Rubinstein Golden Beauty Defense anti-ageing sun spray protection, kostet stolze 39 Euro. Dafür gibt es ein Fläschchen mit 150 Milliliter Spray. Das schützt gut, liefert aber weniger Feuchtigkeit als die Testsieger vom Discounter. 150 Milliliter reichen für etwa fünf Sonnentage. Macht rund 7,80 Euro pro Tag. Zum Vergleich: Beim Discounter kostet die Tagesdosis Sonnenmilch kaum 50 Cent. Fazit: Wer bei Sonnenmilch auf große Namen verzichtet, bräunt gut und spart pro Urlaubswoche bis zu 50 Euro.

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