Sonnenschutzmittel Meldung

Auf vielen Sonnenschutzmitteln prangen in diesem Sommer veränderte Kennzeichnungen. Nächstes Jahr sollen sie auf jedem Produkt stehen. Damit kommen die Hersteller einer EU-Empfehlung nach, die Verbraucher in puncto Sonnenschutz klarer zu informieren. Das ist neu:

Auskunft über UVA-Schutz: Das Logo UVA im Kreis signalisiert, dass das Produkt außer vor Ultraviolett-­B-Strahlen auch vor UVA-Strahlen schützt (siehe Test Sonnenschutzmittel).

Weniger Lichtschutzfaktoren: Die unübersichtlich gewordene Anzahl an Lichtschutzfaktoren (LSF) wird reduziert und neuen Schutzklassen zugeordnet. Die heißen „niedrig“ (LSF 6 und 10), „mittel“ (LSF 15, 20, 25), „hoch“ (LSF 30, 50) und „sehr hoch“ (LSF 50+).

Sonnenschutz erst ab Faktor 6: Produkte, deren Lichtschutzfaktor unter 6 liegt, dürfen nicht mehr Sonnenschutzmittel heißen. Ihre Schutzfunktion betrachten Experten als zu gering.

Abschied von Sunblocker & Co.: Auslobungen wie „Sunblocker“ oder „völliger Schutz“ sind jetzt tabu. Denn kein Mittel bietet vollständigen Schutz.

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