Sonnen­schutz­mittel Test

Ein gutes Sonnen­schutz­mittel kann 18,30 Euro pro 100 Milliliter kosten, muss es aber nicht. Die besten im Test, die gleichermaßen gut vor UVA- und UVB-Strahlen schützen, sind deutlich preis­werter. Sie kommen fast alle von Discountern und Drogeriemarkt­ketten. Auch in den pflegenden Eigenschaften, der Feuchtig­keits­anreicherung, haben sie viel zu bieten. Im Test: 19 Sonnen­schutz­mittel mit „mitt­lerem“ Sonnen­schutz (Sonnen­schutz­faktor 15, 20 und 25).

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TestSonnen­schutz­mitteltest 07/2013
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Viel hilft viel

Nicht kleckern, sondern klotzen. Das ist die Devise beim Sonnen­schutz: Sonnen­schutz­mittel müssen reichlich aufgetragen werden, um – wie versprochen – zu wirken: Für den ganzen Körper ist mit etwa drei Esslöffeln zu rechnen. Da ist die Sonnenmilch­flasche schnell leer. Das kann ordentlich ins Geld gehen. Um so erfreulicher, dass die besten Sonnen­schutz­mittel des Tests gleich­zeitig sehr preis­wert sind. Sie kommen fast alle von Discountern oder Drogeriemarkt­ketten. Gute Sonnen­schutz­mittel aus der Parfümerie können mehr als zwanzigmal so viel kosten. Von den 19 Sonnen­schutz­mitteln im Test, meist Milch oder Spray, waren immerhin 17 gut, darunter etliche sehr preis­werte vom Discounter oder aus Drogeriemarkt­ketten. Nur das Ölspray von Lavozon unter­schritt den versprochenen Sonnen­schutz­faktor um mehr als 30 Prozent. Das ist mangelhaft.

Was der Sonnen­schutz­faktor bedeutet

Der Sonnen­schutz­faktor (SPF = sun protection factor) gibt einen Anhalts­punkt dafür, wie lange man mit dem Mittel in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Er gibt an, wie stark das Produkt vor den Ultra­violett-B-Strahlen schützt, die Sonnenbrand und Haut­krebs verursachen können. Je höher der Faktor, desto länger. Beispiel: Wer nach eigener Erfahrung inner­halb von zehn Minuten eine rote Haut bekommt, sollte sich mit einem Produkt mit Faktor 20 zwanzigmal länger ungefährdet in der Sonne aufhalten können. Doch Achtung: Haut­ärzte raten, spätestens nach zwei Dritteln dieser „erlaubten“ Zeit in den Schatten zu wechseln, um die Haut zu schonen.

Mitt­lerer Schutz reicht nicht für jeden

50 Jahre: Lichtschutzfaktor unbekannt

50 Jahre Stiftung Warentest: Wie hoch war der gemessene Licht­schutz­faktor im ersten Sonnen­schutz­mittel-Test 1966? Das Video gibt die Antwort.

Die Sonnen­schutz­faktoren der Test­produkte reichen – entsprechend der Schutz­klasse „mittel“ – von 15 bis 25. Sie filtern etwa 90 Prozent der aggressiven Strahlung heraus. Damit eignen sie sich zu Beginn des Urlaubs vor allem für bereits leicht vorgebräunte, unpro­blematische Haut. Hellen und empfindlichen Haut­typen sei gerade zu Beginn der Ferien stärkerer Schutz mit Faktoren von 30 oder gar 50 empfohlen. Für Kinder gilt diese Empfehlung für den gesamten Urlaub.

Sonnenmilch oder trans­parentes Spray

Sonnenmilch ist nach wie vor besonders beliebt. Daneben waren auch häufig gekaufte trans­parente Sprays im Test, ein Ölspray und ein Creme-Gel. Für welches man sich entscheidet, ist letzt­lich Geschmack­sache. In der wesentlichen Eigenschaft, dem Sonnen­schutz, unterscheiden sich die Produkte nicht voneinander – abge­sehen vom mangelhaften Lavozon-Ölspray. Bei den pflegenden Eigenschaften, der Feuchtig­keits­anreicherung, haben einige Sonnenmilch­produkte die Nase leicht vorn. Wem die Pflege nicht so wichtig ist, der kann es zum Beispiel mit einem der trans­parenten Sprays auf Alkoholbasis versuchen.

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